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bombe_homburg_entschaerfung-1Nahezu menschenleere Straßen in der Homburger Innenstadt, kaum Autos unterwegs – für Sonntag früh um acht Uhr sicherlich kein unübliches Bild. Die Männer des Baubetriebshofes, der Hilfsdienste und Polizeiwagen mit Lautsprecherdurchsagen im Einsatz, allerdings schon. Der Fund einer Weltkriegsbombe unter der Woche war Ursache für die ungewöhnliche Situation in der Innenstadt.

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Im Vorfeld wurden die Bewohner innerhalb des Sicherheitsbereiches durch Informationsblätter über die geplante Entschärfung und die dadurch notwendige Evakuierung informiert. Die Stadt bot den Bürgern, welche nicht zeitweise bei Verwandten oder Freunden unterkommen konnten, dafür eine Aufenthaltsmöglichkeit am Forum an. Seit acht Uhr wurden die Zufahrtsstraßen in die Innenstadt gesperrt und die Passanten aufgefordert, den Evakuierungsbereich zu verlassen. Ein Feuerwehreinsatz in der Talstraße am Gothaer-Haus, bei dem ein Küchenbrand noch gelöscht werden musste, führte dabei zu einer Verzögerung der Entschärfung. So dauerte es bis zur Mittagszeit ehe der Delaborateur mit seiner Arbeit beginnen konnte.

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Das Ergebnis ist dabei so unspektakulär, wie eben auch erfreulich: ohne besondere Vorkommnisse konnte die 50-Kilo-Bombe entschärft und abtransportiert werden. Im Einsatz waren, neben Polizei, Feuerwehr und dem Baubetriebshof, auch Kräfte des Technischen Hilfswerks, des Deutschen Roten Kreuzes und des Malteser Hilfsdienstes.

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