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Gottesdienst unter freiem Himmel, Essen aus der Pfadfinderküche, Musik, Spiele und am Lagerfeuer frisch gemachtes Popcorn: Das Bremmefeschd der Jägersburger Pfadfinder hat am Sonntag wieder zahlreiche Besucher auf den Herrgottshübel gelockt. Bei gutem Wetter wurde die Anlage oberhalb von Jägersburg für viele Stunden zum Treffpunkt für Familien, Freunde und Unterstützer des Stammes.

Schon zum Gottesdienst am Vormittag waren viele Besucher gekommen. Danach ging es ohne große Pause in den geselligen Teil des Tages über. Aus der Pfadfinderküche und vom Grill gab es Mittagessen, später kamen Kaffee und selbst gebackene Kuchen hinzu. Dass das Bremmefeschd längst deutlich mehr ist als ein internes Treffen der Pfadfinder, zeigte sich spätestens am gut gefüllten Gelände. Viele Gäste blieben über Stunden, saßen zusammen, kamen miteinander ins Gespräch oder verfolgten das weitere Programm.

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Gerade die unkomplizierte Atmosphäre macht den Charakter des Bremmefeschds aus. Statt eines aufwendig inszenierten Veranstaltungsprogramms steht das gemeinsame Erleben im Mittelpunkt.

Das zeigte sich auch bei den Angeboten für Kinder. Neben Spielen und Kinderschminken gehörte ein Detail zu den kleinen Hinguckern des Nachmittags: Am Lagerfeuer wurde Popcorn auf ganz klassische Zeltlager-Art direkt über dem Feuer zubereitet – im Metallbehälter, ohne große Technik, dafür mit entsprechend viel Interesse bei den Kindern. Genau solche Momente gehören zum Pfadfinderleben und passten deshalb bestens auf den Herrgottshübel.

Auch der Jägersburger Kindergarten beteiligte sich am Fest und sorgte mit einer Aufführung für einen weiteren Programmpunkt am Nachmittag. Musikalisch begleitet wurde das Bremmefeschd zudem von der Coverband „Don’t Stop“, die für Live-Musik auf der Anlage sorgte und damit den geselligen Teil des Tages abrundete. Im Gespräch vor Ort wurde deutlich, dass die Pfadfinder mit der Resonanz sehr zufrieden waren. Der große Zuspruch zeige, wie fest das Fest inzwischen in Jägersburg verankert ist und wie viele Menschen dem Stamm verbunden sind.

Viel Arbeit hinter den Kulissen

Was für Besucher nach einem entspannten Sonntag aussieht, bedeutet für die Verantwortlichen allerdings einiges an Vorbereitung. Aufbau, Küche, Grill, Kuchen, Kinderprogramm und die Organisation auf dem Gelände funktionieren nur, weil viele Helfer mit anpacken. Das Bremmefeschd lebt damit genau von dem, was auch die Pfadfinderarbeit im Alltag auszeichnet: gemeinsam etwas organisieren, Verantwortung übernehmen und dabei möglichst viele Menschen zusammenbringen.

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Am Sonntag ging dieses Konzept wieder auf. Die vielen Besucher beim Gottesdienst, das volle Gelände am Nachmittag und die entspannte Stimmung zeigten: Für einen gelungenen Tag braucht es auf dem Herrgottshübel manchmal gar nicht viel mehr als gutes Wetter, engagierte Helfer, ein Lagerfeuer – und eine Portion Popcorn.

Alle Bilder: Friedel Simon

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