Foto: AWO Saarland
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Rund 150 Mädchen und junge Frauen füllten anlässlich des Weltmädchentags am vergangenen Samstag das Siebenpfeifferhaus in Homburg – mehr, als die Veranstalter zu hoffen gewagt hatten. Anlässlich des Weltmädchentags hatte der Mädchenarbeitskreis Saarpfalz-Kreis zu einem Nachmittag unter dem Motto Kreativität, Austausch und Empowerment eingeladen. Der Zuspruch zeigte deutlich: Der Bedarf an solchen Angeboten ist da.

Das Programm verband Spaß mit konkreten Bildungs- und Hilfsangeboten. Die Teilnehmerinnen gestalteten eigene Taschen und Buttons, posierten an einer Fotowand und probierten sich in einem Tanzworkshop aus. Für das leibliche Wohl sorgten eine Candybar und am Abend kostenlose Pizza.

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Teil des Arbeitskreises ist das Mädchenatelier der AWO aus Homburg. Dessen Leiterin Lena Niklas erklärte den Hintergrund der Aktion: „Wir wollten an diesem Tag etwas für Mädchen veranstalten und dafür sorgen, dass es für sie hier ein tolles Angebot gibt.“ Über den Andrang zeigte sie sich sichtlich erfreut: „Wir freuen uns sehr, dass so viele heute hergekommen sind.“ Ziel sei es gewesen, Mädchen zu stärken und zu ermutigen.

Foto: AWO Saarland

Neben dem kreativen Teil rückte auch ein ernstes Thema in den Fokus. Anke Michalsky, Frauenbeauftragte der Kreisstadt Homburg, informierte an einem Stand über die Gefahren von K.O.-Tropfen. Passend dazu verteilte sie kleine Silikonkappen, die sich flexibel über ein Trinkglas stülpen lassen. „Es ist sehr praktisch, aber auch schade, dass Mädchen und junge Frauen so etwas überhaupt brauchen“, sagte Michalsky.

Genau diese Mischung aus Unbeschwertheit und Aufklärung lobte Besucherin Sevim Kaya-Karadag, die gerade einen Button gestaltete. „Ich finde diese Aktion einfach toll. Das Mädchenatelier geht immer wieder andere Wege und das unterstütze ich“, sagte sie.

Foto: AWO Saarland

Gerade bei einer Premiere wisse man nie, wie das Angebot ankomme. Die Zahl der anwesenden Mädchen spreche jedoch für sich. „Es sind viele Mädchen da, bunt gemischt. Es ist ein niedrigschwelliges und breites Angebot.“ Besonders die Sensibilisierung junger Frauen für Themen wie K.O.-Tropfen halte sie für wichtig.

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Finanziert wurde das Projekt über das Programm „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Den Abschluss des Tages bildete von 19 bis 22 Uhr eine gemeinsame Feier, bei der ausgelassen getanzt wurde.

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