Fast drei Wochen ohne Pflichtspiel liegen hinter der SV Elversberg – an diesem Wochenende hat das Warten ein Ende. Am Samstag, 10. Oktober, kehrt das Team von Trainer Vincent Wagner in den Bundesliga-Alltag zurück und gastiert beim 1. FC Union Berlin. Angepfiffen wird die Partie im Stadion An der Alten Försterei um 15.30 Uhr.
Die Länderspielpause hatte dem Kader zuletzt einiges abverlangt, mussten doch zeitweise mehrere Nationalspieler abgestellt werden. Dass die Mannschaft nun wieder komplett zusammenkommt, sorgt beim Coach für spürbare Vorfreude. „Eine gewisse Sehnsucht war schon da, dass es endlich weitergeht und alle Jungs wieder da sind“, sagt Wagner.
Mit den verbliebenen Spielern habe man die freie Zeit konsequent genutzt. „Mit den Spielern, die hier waren, haben wir intensiv gearbeitet und waren dabei wie immer akribisch“, betont der Trainer. Zwei gute Trainingswochen und eine gelungene Erholungsphase stimmen ihn positiv. „Wir hatten Anfang der Woche bereits einige Rückkehrer und zwei sehr gute Trainingstage. Jetzt freuen wir uns auf die letzten Einheiten und darauf, dass es endlich wieder losgeht.“
Doch die Rückkehr führt direkt in eine schwierige Begegnung. Union Berlin ist mit drei Niederlagen und einem Remis alles andere als rund in die Saison gestartet und dürfte nach der Pause nach einer Trendwende streben. „Union wird sich in der Pause gesammelt haben und versuchen, gemeinsam das Ding zu drehen“, erwartet Wagner. Dem Verein und seinem Umfeld bringt er dabei große Wertschätzung entgegen: „Es ist ein tolles Stadion, und ich mag auch die Kultur des Vereins. Es wird auf jeden Fall ein gutes Spiel und eine große Herausforderung für uns.“
Trotz des schwierigen Gegners sieht der SVE-Coach seine Elf keineswegs chancenlos. „Ganz so schlecht sind wir auch nicht, und ich glaube schon, dass wir unsere Möglichkeiten bekommen werden“, so Wagner. „Ich freue mich auf das nächste tolle Auswärtsspiel an der Alten Försterei.“
Offen bleibt bis kurz vor der Partie, wer tatsächlich zur Verfügung stehen wird. Vor allem bei den Rückkehrern von den Nationalmannschaften will Wagner genau hinschauen. „Wir müssen individuell betrachten, wie es bei den Jungs aussieht“, erklärt er. „Wie immer ist das Motto: Hauptsache gesund. Wir müssen schauen, wie sich das verhält, aber ich bin optimistisch, dass wir mit einem weitgehend vollständigen Kader ins Wochenende gehen können.“



















