Foto: Giusi Faragone
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Die Maus hat gewonnen. Mit klarer Mehrheit setzte sie sich gegen Elefant und Ente durch – bei einer Wahl, die kein politisches Gremium entschied, sondern die Vorschulkinder der Kita Luitpold. Sie erlebten am Donnerstag, 8. Oktober, einen Vormittag im Rathaus St. Ingbert, der ihnen auf spielerische Weise zeigte, wie die Stadtverwaltung arbeitet.

Los ging die Entdeckungstour an der Infotheke, bevor die Gruppe in den großen Sitzungssaal weiterzog. Dort durfte jedes Kind einen eigenen „Wahlzettel“ ausfüllen und seine Stimme abgeben. Gemeinsam zählten die Kleinen anschließend die Stimmen aus – ein erster, kindgerechter Blick darauf, wie demokratische Entscheidungen zustande kommen.

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Besonders aufregend wurde es im Büro von Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer. Reihum nahm jedes Kind einmal auf dem Stuhl des Stadtoberhaupts Platz. Weiter ging es ins Bürger-Service-Center, wo zwei Kinder ausprobieren durften, wie ein Foto für den Personalausweis entsteht. Auch vor der Tür gab es etwas zu sehen: Ein Fahrzeug der Stadtpolizei stand bereit, und die Kinder warfen einen Blick ins Innere, um die Ausstattung zu erkunden.

Foto: Giusi Faragone

Zurück im Gebäude wartete eine letzte Aufgabe. Bei einem Memory-Spiel galt es, passende Kartenpaare zu finden. Abgebildet waren verschiedene Einrichtungen der Stadt, etwa die Feuerwehr und das Theater. So lernten die Kinder ganz nebenbei, was St. Ingbert alles zu bieten hat.

Zum Abschluss bekam jedes Kind eine kleine Geschenktüte. Doch auch die Vorschulkinder waren nicht mit leeren Händen gekommen: Sie hatten selbst gemalte Bilder und Fotos aller Teilnehmer mitgebracht und überreichten sie dem Oberbürgermeister als Erinnerung an den Besuch.

„Es war schön zu sehen, mit wie viel Neugier und Begeisterung die Kinder das Rathaus erkundet haben. Solche Besuche bieten eine tolle Gelegenheit, den Kindern früh zu zeigen, was ihre Stadt zu bieten hat und wie die Stadtverwaltung für die Bürgerinnen und Bürger arbeitet“, sagte Dr. Ulli Meyer. Für die Kinder endete damit ein ereignisreicher Vormittag, der ihnen ihre Stadt ein gutes Stück näher gebracht hat.

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