Rund 400 junge Menschen haben am Campus in Homburg einen neuen Lebensabschnitt begonnen. Zum Wintersemester 2026/27 nahmen sie ihr Studium an der medizinischen Fakultät der Universität des Saarlandes auf – und wurden dabei nicht einfach sich selbst überlassen, sondern mit einem offiziellen Empfang willkommen geheißen.
Den größten Anteil stellt traditionell die Humanmedizin: 298 Erstsemester starten hier in ihre Ausbildung. Hinzu kommen jeweils 29 angehende Zahnmedizinerinnen und Zahnmediziner sowie 29 Studierende der Physiotherapie. In der erweiterten Pflegepraxis, international als Advanced Practice Nursing bezeichnet, beginnen 19 junge Menschen, weitere 18 widmen sich der Ernährungsmedizin und Diätetik.
Die Bandbreite der Fächer zeigt, wie breit das Gesundheitswesen inzwischen aufgestellt ist. Längst geht es nicht mehr allein um das klassische Arztbild. Pflege, Therapie und Ernährung rücken als eigenständige akademische Disziplinen stärker in den Vordergrund – und das spiegelt sich auch im Fächerangebot der Homburger Fakultät wider.

Bei der Begrüßung richteten gleich mehrere prominente Stimmen das Wort an die Neuankömmlinge. UKS-Vorstand und Dekan Prof. Dr. Matthias Hannig hieß die Erstsemester offiziell willkommen. Ebenfalls zu den Studierenden sprachen UdS-Präsident Prof. Dr. Ludger Santen, die UKS-Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. Dr. Stephanie Tritt sowie Homburgs Oberbürgermeister Michael Forster.
Doch beim feierlichen Teil blieb es nicht. Die neuen Studierenden bekamen konkrete Orientierung an die Hand: Informationen zum Ablauf des Studiums in den einzelnen Fächern und viele praktische Hinweise für den Alltag an der Hochschule. Dafür sorgten unter anderem Vertreterinnen und Vertreter der Fachschaft, des AStA und des Studierendenwerks.
Besonders im Blick hatte man auch jene, die das Studium mit familiären Verpflichtungen vereinbaren müssen. Die Gruppe „Studieren mit Kind“ stellte sich vor und machte deutlich, dass auch dieser Lebensweg an der Fakultät seinen Platz hat. Für die rund 400 Erstsemester beginnt damit nun ein Kapitel, das ihren beruflichen Weg maßgeblich prägen dürfte.




















