Bundeskanzler Friedrich Merz und sämtliche Mitglieder seines Kabinetts öffnen am dritten Juni-Wochenende 2026 ihre Türen für die Öffentlichkeit. Am 20. und 21. Juni sind Bürgerinnen und Bürger eingeladen, das Bundeskanzleramt, alle 16 Bundesministerien sowie das Bundespresseamt von innen zu erleben – ein Termin, der traditionell zu den publikumsstärksten politischen Veranstaltungen des Jahres zählt.
Der Tag der offenen Tür fällt in diesem Jahr auf einen besonderen Zeitpunkt: Die Bundesregierung blickt dann auf ihr erstes Amtsjahr zurück. Unter dem Motto „Das kann Deutschland“ soll genau diese Bilanz im Mittelpunkt stehen. Im Bundespresseamt ist dafür ein umfangreiches Bühnenprogramm geplant, bei dem Regierungsvertreterinnen und -vertreter auftreten und sich den Fragen des Publikums stellen.
Doch nicht nur auf der Bühne, auch abseits davon setzt die Bundesregierung auf den direkten Draht zu den Menschen. Zahlreiche Kabinettsmitglieder wollen persönlich vor Ort sein und das Gespräch suchen. Die Beschäftigten der Ministerien, des Kanzleramts und des Bundespresseamts bereiten sich nach Angaben des Presse- und Informationsamts bereits auf den Austausch vor.
Das Format gibt es seit vielen Jahren, und es folgt einem bewährten Prinzip: Wer sonst nur von außen auf die Fassaden der Berliner Regierungsgebäude blickt, kann an diesem Wochenende durch Flure, Sitzungssäle und Büros gehen, in denen Gesetze entstehen und politische Entscheidungen vorbereitet werden. Der Blick hinter die Kulissen soll Transparenz schaffen und das Vertrauen in demokratische Institutionen stärken.
Details zum genauen Programm, zu den Öffnungszeiten und zu möglichen Sicherheitsvorkehrungen will die Bundesregierung in den kommenden Wochen auf ihrer Internetseite veröffentlichen. Wer den Termin im Kalender vormerken möchte, sollte sich das Wochenende vom 20. und 21. Juni freihalten – erfahrungsgemäß lohnt es sich, früh zu kommen, denn die Schlangen vor dem Kanzleramt können lang werden.




















