Der Bund stellt 560.000 Euro bereit, damit im Saarpfalz-Kreis vier neue Elektrobusse auf die Straße kommen. Die Fördermittel fließen aus einem Bundesprogramm zur Unterstützung klimafreundlicher Busse im Personenverkehr – und sollen vor allem den Stadtbus in Homburg stärken. Übergeben wurden die offiziellen Förderurkunden auf der Fachkonferenz BUSKON 2026 in Berlin durch Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder an Verkehrsunternehmen aus dem gesamten Bundesgebiet.
Für den direkt gewählten Bundestagsabgeordneten Esra Limbacher, zugleich stellvertretender Fraktionsvorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion und Generalsekretär der Saar-SPD, ist die Förderung ein deutliches Zeichen für die Region. „Ein leistungsfähiger und verlässlicher Öffentlicher Personennahverkehr ist gerade im ländlich geprägten Saarpfalz-Kreis von zentraler Bedeutung – für Pendler, für junge Menschen ebenso wie für Senioren“, sagte Limbacher. Er betonte, genau so verstehe er seine Arbeit als Abgeordneter in Berlin: dafür zu sorgen, dass Entscheidungen auf Bundesebene die Heimatregion konkret voranbringen und wichtige Mittel eingeworben werden.
Dass die Wahl auf Elektrobusse fällt, hat aus Limbachers Sicht handfeste Gründe. Weniger Lärm, bessere Luft und moderne Antriebstechnik könnten die Akzeptanz des öffentlichen Nahverkehrs spürbar erhöhen. „Saubere, leise und innovative Technologien erhöhen die Akzeptanz des ÖPNV und machen ihn attraktiver. Davon profitieren Umwelt, Gesundheit und Lebensqualität vor Ort“, so der Abgeordnete.
Auch Landrat Frank John begrüßte die Entscheidung ausdrücklich. „Das ist eine sehr gute Entscheidung für den öffentlichen Personennahverkehr im Saarpfalz-Kreis – und ganz besonders für unseren Stadtbus in Homburg“, erklärte John. Mit den bewilligten Mitteln werde konkret in die Zukunft der Mobilität investiert und zugleich der Standort gestärkt. Seinen herzlichen Dank richtete der Landrat an Limbacher für dessen engagierte Unterstützung in der Bundeshauptstadt.
Die Förderung reiht sich in ein bundesweites Programm ein, das seit 2021 vom Bundesministerium für Verkehr über eine eigene Richtlinie getragen wird. Ziel ist es, den Markthochlauf klimafreundlicher Busse zu beschleunigen. Gefördert werden dabei nicht nur batterieelektrische Fahrzeuge und Busse mit Brennstoffzellentechnologie, sondern auch die dazugehörige Lade- und Tankinfrastruktur sowie begleitende Machbarkeitsstudien. Bundesweit rollen bereits mehr als 2.200 Elektrobusse mit Unterstützung des Bundes durch deutsche Städte und Kreise. Im Vergleich zu herkömmlichen Dieselbussen sparen sie nach Angaben des Ministeriums mehr als 130.000 Tonnen CO₂ ein.
Limbacher fasste die Bedeutung der Investition abschließend zusammen: „Diese Investition ist ein Gewinn für den Saarpfalz-Kreis – für die Menschen, für den Klimaschutz und für eine moderne Mobilität im Alltag.“ Für den ländlich geprägten Kreis an der saarländisch-pfälzischen Grenze dürften die vier neuen E-Busse ein sichtbarer Schritt hin zu einem zeitgemäßen Nahverkehrsangebot sein, das Pendler ebenso wie Schüler und ältere Menschen im Alltag entlastet.





















