Archivbild Foto: Ralf Kirsch

Nicht die Stoppuhr entscheidet über den Erfolg, sondern der Zusammenhalt: Am 19. und 20. September 2026 wird der Erlebnisort Reden in Schiffweiler erneut zur Bühne für ein Ereignis, bei dem jeder Schritt einem guten Zweck dient. Der 24-Stunden-Spendenlauf lädt Menschen jeden Alters und jeder Kondition dazu ein, gemeinsam ein Zeichen der Solidarität zu setzen.

Ob ambitionierte Läuferin, Familie mit Kinderwagen, Studierendengruppe oder ein eingespieltes Kollegenteam: Auf dem 1,4 Kilometer langen Rundkurs durch die Wassergärten ist ausdrücklich jeder willkommen. Der Startschuss fällt am Samstag um 14 Uhr, der Zieleinlauf folgt exakt 24 Stunden später am Sonntag um dieselbe Zeit. In diesem Zeitfenster darf jede und jeder so viele Runden drehen, wie die eigene Kraft und Lust es zulassen.

Das Prinzip ist ebenso schlicht wie wirkungsvoll. Die Teilnahme selbst kostet nichts, doch jede zurückgelegte Runde wird zu barer Münze. Die Läuferinnen und Läufer sammeln im eigenen Umfeld Unterstützer: Vielleicht gibt der Chef zwei Euro pro Runde, die Großmutter steuert einen festen Betrag bei, oder man spendet selbst. Am Ende erhält jeder Teilnehmende eine Urkunde über die gelaufene Distanz – und das Bewusstsein, ganz konkret geholfen zu haben.

Der gesamte Erlös fließt an den Förderverein für altersübergreifende Palliativmedizin e.V. und damit vor allem in das geplante Kinderhospiz in Homburg sowie in die dortige Palliativstation. Dieses Projekt hat in den vergangenen Monaten deutlich an Fahrt aufgenommen. Nach dem Spatenstich für das künftige Palliativzentrum Schmetterling im Dezember 2025 markierte die Grundsteinlegung am 28. Juli 2026 einen weiteren bedeutenden Schritt.

Bis zur Fertigstellung bleibt jedoch viel zu tun. Um Bau, Ausstattung und den dauerhaften Betrieb dieses Hauses zu sichern, ist der Verein weiterhin auf Unterstützung aus der Bevölkerung angewiesen. Im Zentrum steht dabei ein Gedanke, der die gesamte Palliativmedizin trägt: Menschen mit lebensverkürzenden Erkrankungen zu begleiten und dabei ihre Lebensqualität, Würde und Selbstbestimmung in den Mittelpunkt zu stellen.

Organisiert wird die Veranstaltung von den ortsansässigen Vereinen gemeinsam mit dem Förderverein, die Schirmherrschaft hat Landrat Sören Meng übernommen. Für die besondere Stimmung sorgt die Kulisse selbst: Die historischen Stahlkonstruktionen der Industriekultur, die Wassergärten und die stimmungsvollen Lichtmomente in den Abend- und Morgenstunden verwandeln den Lauf in ein Erlebnis, das über den Sport hinausreicht. Für Verpflegung ist rund um die Uhr gesorgt, freiwillige Spenden sind dabei gern gesehen.

Wer mitmachen möchte, kann sich vorab per E-Mail an laufenfuersleben@hopa-home.eu anmelden, eine spontane Registrierung vor Ort ist ebenfalls jederzeit möglich. Ob allein, mit der Familie, im Freundeskreis oder als Staffel – am Ende zählt jede einzelne Runde. Für ein Leben in Würde und für Menschen, die auf Unterstützung angewiesen sind.

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