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Die EnBW hat ihren Windpark Webenheim auf dem Renkersberg offiziell eingeweiht. Die drei Windkraftanlagen verfügen zusammen über eine Leistung von 6,15 Megawatt. Sie können künftig den Strombedarf von rund 3.500 Haushalten im Jahr decken und den CO2-Ausstoss um 9000 Tonnen verringern. Die Anlagen haben eine Nabenhöhe von 100 Metern, die Gesamthöhe beläuft sich auf 146,25 Meter.

„Wir bieten den Bürgern die Energiewende zum Mitmachen. Sobald die genaue Beteiligungsform feststeht, werden wir über die Details informieren“, erklärte Michael Lüer, Leiter der Niederlassung von Trier. Von Trier aus plant die EnBW ihre Windparks in Rheinland-Pfalz, Saarland und Nordrhein-Westfalen. „Mir ist wichtig, dass zum einen der Naturschutz berücksichtigt wurde und zum anderen der Windpark einen Beitrag für den Klimaschutz leistet”, sagte Annelie Faber-Wegener, Bürgermeisterin von Blieskastel.

Die EnBW schenkte der Gemeinde eine Infotafel. Im Anschluss konnten die Bürger sich im Fuß der Windkraftanlage von einem EnBW-Mitarbeiter die Technik erklären lassen. Ein lokaler Metzger und Getränkelieferant bewirteten die Gäste. Der Turnverein TV Webenheim unterstützte dabei, um seine Vereinskasse aufzubessern.

Die EnBW betreibt im Saarland die Windparks in Haupersweiler, Nonnweiler, St. Wendel-Niederlinxweiler und Homburg. In Rheinland-Pfalz stehen ihre Windparks Eppenrod, Eisenach (Eifel) und Dienstweiler.

Über die Windniederlassungen der EnBW:

Die EnBW gehört, gemessen an den 2016 erreichten Genehmigungen, zu den Spitzenreitern der Projektentwickler für Windenergie in Deutschland. So werden derzeit über 150 Wind-Onshore-Anlagen mit einer installierten Leistung von rund 280 Megawatt betrieben. Ziel ist, die Onshore-Windkraft bis zum Jahr 2020 auf 1000 Megawatt auszubauen. 90 Mitarbeiter arbeiten im Bereich Projektentwicklung in den Windniederlassungen in Hamburg, Berlin, Erfurt, Trier und Stuttgart.

 

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