Symbolbild
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Zeitenwende für Joe Biden? Die Zwischenwahlen in den USA entscheiden über Joe Bidens Schicksal. Spannender kann es kaum werden: Jeweils in der Mitte der Amtszeit des Präsidenten wird bei den „Zwischenwahlen“ das gesamte Repräsentantenhaus mit seinen 435 Sitzen und ein Drittel der 100 Senatoren neu gewählt. Zurzeit hat die Demokratische Partei im Senat nur die Mehrheit der einen Stimme der Vizepräsidentin. Eine kleine Mehrheit im Repräsentantenhaus beschert den Demokraten noch

Handlungsmöglichkeiten, es ist aber keineswegs ausgemacht, dass die hauchdünnen Mehrheiten Bestand haben, vielmehr wird vielerorts erwartet, dass beide Häuser an die Republikaner fallen. Sollten die Demokraten den Senat verlieren, wird Biden kaum noch politisch handeln können, obliegt es doch dem Senat, die Vorhaben des Präsidenten zu genehmigen. Ebenso kritisch kann es im „House“ werden, denn dort werden die finanziellen Entscheidungen getroffen. Im schlimmsten Fall sieht sich Joe Biden einer starken Opposition gegenüber, die jeden Handlungsspielraum abwürgt. Von vielen konservativen Wählerinnen und Wählern, besonders in den ländlicheren Gebieten im Mittleren Westen, werden die progressiven Ideen der Demokraten, die sich vorwiegend aus der liberal-urbanen Ost- bzw. Westküste mit ihrem hohen Bildungsniveau rekrutieren mit Unverständnis, gar schroffer Ablehnung gesehen. Eine Niederlage am 8. November würde die Chancen für Präsident Biden auf eine Wiederwahl kaum wahrscheinlich werden lassen.

Dr. Bruno von Lutz, Direktor des Deutsch-Amerikanischen Instituts Saarland, wird am Mittwoch, 16. November, 18 Uhr, im Rathaussaal der Gemeindeverwaltung Kirkel, Hauptstraße 10, Limbach, über die Ergebnisse der Zwischenwahlen referieren, das Wahlsystem erklären und eine Einschätzung der weiteren politischen Entwicklung in den USA abgeben. Veranstaltung in Kooperation mit dem Deutsch-Amerikanischen Freundeskreis Saar-Pfalz. Aufgrund der Corona-Situation bitten die Veranstalter darum, Maske zu tragen. 

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