Foto: HSKL

Was sonst nur Funktionären von Motorsportverbänden und großen Mobilitätsorganisationen vorbehalten bleibt, wurde für Studierende aus Zweibrücken zur Realität: Als weltweit einzige Studierendengruppe nahmen die angehenden Master des Studiengangs „Motorsport-Management“ der Hochschule Kaiserslautern an der FIA Conference 2026 in Macau teil. Ein Teil der Gruppe reiste vor Ort, andere schalteten sich digital dazu.

Die Konferenz der Fédération Internationale de l’Automobile gehört zu den bedeutendsten Terminen im internationalen Kalender der Branche. Zur Ausgabe 2026 versammelten sich mehr als 450 Delegierte aus 149 Ländern in der chinesischen Sonderverwaltungszone. Im Zentrum der Debatten standen Fragen, die weit über den Rennsport hinausreichen: nachhaltige Mobilität, Verkehrssicherheit und die Zukunft des Motorsports selbst.

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Möglich machte die Teilnahme Prof. Dr. Bettina Reuter, die das Ganze in Kooperation mit dem Deutschen Motor Sport Bund (DMSB) organisierte. Für sie ist der Besuch der Konferenz kein exklusives Beiwerk, sondern fester Teil des Programms. „Die Teilnahme an der FIA Conference ist ein fundamentaler Bestandteil unseres Studienprogramms und unseres internationalen Motorsport-Netzwerkes“, erklärt Reuter. Ihre Studierenden erlebten internationale Entscheidungsprozesse unmittelbar, knüpften Kontakte und gewännen „Perspektiven, die im Hörsaal allein nicht vermittelt werden können“.

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Vor Ort verfolgten die Teilnehmenden Fachvorträge und Diskussionsrunden, tauschten sich mit internationalen Expertinnen und Experten aus und bekamen ein Gefühl für die Herausforderungen, mit denen die Branche derzeit ringt. Die Mischung aus Präsenz und digitaler Zuschaltung sorgte dafür, dass möglichst viele aus dem Jahrgang dabei sein konnten.

Dass eine deutsche Hochschule überhaupt Zutritt zu diesem Kreis erhält, ist der Zusammenarbeit mit dem DMSB zu verdanken. Sie zeigt, wie Wissenschaft und Verbandspraxis gemeinsam Nachwuchs fördern können, statt nebeneinander herzuarbeiten. Für die Studierenden bedeutet das einen handfesten Startvorteil in einer Branche, die stark über persönliche Kontakte funktioniert.

Diesen Wert bestätigt auch MBA-Student Andreas Reinshagen, der vor Ort dabei sein durfte. „Für uns Studierende ist dies eine einzigartige Gelegenheit, internationale Netzwerke aufzubauen und die globalen Zusammenhänge der Motorsportbranche aus erster Hand kennenzulernen“, sagt er. Solche Erfahrungen stärkten die fachliche wie die persönliche Entwicklung nachhaltig.

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Mit dem Auftritt in Macau unterstreicht der Campus Zweibrücken seinen Anspruch, Studierenden internationale Erfahrung und einen engen Bezug zur Praxis zu bieten. Dass ausgerechnet ein Standort in der Pfalz als einzige Hochschule weltweit an der FIA-Konferenz vertreten sein durfte, verleiht dem Studiengang ein Profil, das sich im internationalen Vergleich sehen lassen kann.

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