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In Zweibrücken rückt ein Thema in den Mittelpunkt, das viele Menschen betrifft, aber selten offen angesprochen wird: Einsamkeit. Im Quartierstreff Breitwiesen soll darüber nicht nur gesprochen, sondern auch informiert und aufgeklärt werden – mit einem eigenen Vortrag, der sich an Menschen in ganz unterschiedlichen Lebenssituationen richtet.

Organisiert wird die Veranstaltung von den Fachkräften Gemeindeschwester Plus der Stadtverwaltung Zweibrücken. Sie laden gemeinsam mit dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) Zweibrücken sowie der Psychotherapeutin Marianne Dau-Schmidt zu einem Informationsvortrag ein, der sich ausdrücklich dem Thema Einsamkeit widmet. Ziel ist es, Hintergründe zu beleuchten und Wege aufzuzeigen, wie Betroffene und ihr Umfeld mit dieser Belastung umgehen können.

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Einsamkeit kann Menschen in allen Lebensphasen treffen. Besonders häufig zeigt sie sich im höheren Lebensalter, etwa wenn vertraute Personen wegfallen, gesundheitliche Einschränkungen den Alltag verändern oder gewohnte soziale Kontakte weniger werden. Im Mittelpunkt steht dabei nicht nur die Frage, ob jemand viel allein ist, sondern vor allem, ob erfüllende Beziehungen fehlen. Die Veranstalter verweisen darauf, dass anhaltende Einsamkeit das seelische und körperliche Wohlbefinden deutlich beeinträchtigen kann.

Der Vortrag soll verständlich machen, wie Einsamkeit entsteht und warum sie längst als wichtiges gesellschaftliches Thema gilt. Außerdem geht es darum, welche alltagsnahen Möglichkeiten es gibt, aktiv damit umzugehen. Vorgestellt werden Ansätze, wie neue Kontakte angebahnt und bestehende Beziehungen gestärkt werden können. Die Teilnehmenden erhalten Informationen, die sowohl für Betroffene als auch für Menschen im Umfeld – etwa in der Familie oder Nachbarschaft – relevant sein können.

Stattfinden wird der Informationsvortrag am Montag, 23. Februar 2026, um 13 Uhr im Quartierstreff Breitwiesen in der Allensteinstraße 25a in Zweibrücken. Angesprochen sind alle Interessierten, unabhängig davon, ob persönliches Interesse besteht, eigene Betroffenheit vorliegt oder die Rolle als Angehörige eine Rolle spielt. Der Eintritt ist kostenfrei, eine Teilnahme ist ohne weitere Voraussetzungen möglich.

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Mit dem Angebot wollen die beteiligten Akteure das Thema Einsamkeit sichtbarer machen und einen niedrigschwelligen Zugang zu Informationen schaffen. Der Quartierstreff Breitwiesen dient dabei als Ort, an dem Austausch möglich ist und Fragen gestellt werden können – zu einem Thema, das viele Menschen beschäftigt, oft aber im Verborgenen bleibt.

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