Geisterstadt Homburg - Der Einzelhandel fährt durchweg Verluste im Teil-Lockdown ein - Bild: Stephan Bonaventura

Die Kundenbindung stärken und digital sichtbarer werden: So will sich der saarländische Einzelhandel für die Zukunft aufstellen. Sorgen machen sich die Händler derzeit über die Mietbelastung. Auch die Knappheit von Fachkräften macht dem Einzelhandel zu schaffen. Das sind die ersten Ergebnisse einer landesweiten Händlerbefragung, die nun bei einem digitalen Stakeholder-Dialog des Zukunftsforum Handel (ZFH) vorgestellt wurden.

Neben der Händlerbefragung wurde auch eine Analyse der digitalen Präsenz des saarländischen Einzelhandels sowie Vor-Ort-Analysen in 10 ausgewählten Kommunen vorgenommen.

Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger betonte: „Im ZFH bereiten wir den Weg für einen modernen und leistungsfähigen saarländischen Einzelhandel. Dabei geht es sowohl um die Zukunftsfähigkeit der Unternehmen, um Fachkräftesicherung, als auch um die Attraktivität unserer Innenstädte und Ortskerne. Die Untersuchungen zeigen uns, wo dem Einzelhandel und den Kommunen der Schuh drückt – nicht nur mit Blick auf die Pandemie, sondern auch insgesamt. Auf dieser Grundlage entwickeln wir gerade das ‚Zukunftskonzept für den Handel im Saarland 2030‘, das wir Ende des Jahres vorstellen werden. Darin erarbeiten wir Handlungsvorschläge sowie konkrete Maßnahmen für Wirtschaft und Politik.“

Das ZFH ist ein Forum unter Leitung des Wirtschaftsministeriums, innerhalb dessen die Landesregierung gemeinsam mit dem Handelsverband, der IHK Saarland, Gewerkschaften, Hochschulen, Kommunen und weiteren Akteuren innovative und interdisziplinäre Lösungen für den saarländischen Handel entwickelt. Betreut wird die Erarbeitung des „Zukunftskonzepts“ von der CIMA Beratung + Management GmbH Stuttgart, sowie dem Forschungsinstitut ibi research an der Universität Regensburg.

Das „Zukunftskonzept für den Handel im Saarland 2030“ entsteht in einem moderierten Dialogprozess und behandelt insbesondere die Verzahnung der Aspekte Einkaufen, Tourismus, Gastronomie, Kulinarik und Kultur. Das Endergebnis des Zukunftskonzepts wird zum Ende des Jahres vorliegen.

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