Beigeordneter Philipp Scheidweiler (vorne links) und Marie-Luise Eis-Pick (vorne rechts) beim Auftakt der Veranstaltungsreihe „Treffpunkt aktiv“ im Gemeindezentrum Einöd. Foto: Julie Jager
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Zusammenkommen, sich austauschen, gemeinsam etwas auf die Beine stellen – mit genau diesem Gedanken hat in Homburg eine neue Veranstaltungsreihe für Seniorinnen und Senioren begonnen. Unter dem Namen „Treffpunkt aktiv“ fand kürzlich im Gemeindezentrum Einöd die Auftaktveranstaltung statt, zu der zahlreiche ältere Bürgerinnen und Bürger erschienen. Getragen wird das Projekt gemeinsam vom Ortsrat Einöd und der Kreisstadt Homburg.

Die Idee geht auf Marie-Luise Eis-Pick zurück, die als Mitglied des Ortsrats Einöd bereits bei ihrer Wahl angekündigt hatte, sich generationenübergreifend für den Ort engagieren zu wollen. Nun nimmt dieses Versprechen konkrete Formen an. „Wir möchten hier im Ort eine aktive Seniorenarbeit aufbauen und die Menschen zusammenbringen“, sagt Eis-Pick, die die Organisation federführend koordiniert. Ihr Anspruch reicht dabei über ein reines Beisammensein hinaus: „Wichtig ist uns, dass sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht nur treffen, sondern ihre Interessen einbringen und gemeinsam neue Aktivitäten entwickeln.“

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Das Konzept unterscheidet sich bewusst von klassischen Seniorennachmittagen. Statt fertig durchgeplanter Unterhaltung stehen Austauschformate und kleine Workshops im Zentrum. Die Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, eigene Vorschläge einzubringen, Interessensgruppen zu gründen und das Programm so aktiv mitzugestalten. Eine Anmeldung ist nicht nötig, die Teilnahme kostenlos – niedrigschwelliger geht es kaum.

Dass die Reihe gleich zum Auftakt auf rege Beteiligung stieß, registrierte auch der Beigeordnete Philipp Scheidweiler, der sich gemeinsam mit der Seniorenbeauftragten Gabriele Engel vor Ort ein Bild machte. Scheidweiler bewertet die Initiative als wichtigen Baustein der städtischen Seniorenarbeit: „Solche Formate sind für uns als Stadt von großer Bedeutung. Sie helfen uns, die Bedürfnisse der älteren Bevölkerung besser zu verstehen und gezielt darauf einzugehen.“ Besonders hebt er hervor, dass „Treffpunkt aktiv“ auf Dauer angelegt ist. „Es ist ein starkes Signal, dass hier nicht nur ein einzelner Termin geplant ist, sondern eine dauerhafte Struktur entstehen soll.“

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Für die Stadt Homburg fügt sich das Projekt in die bestehende Seniorenarbeit ein und ergänzt sie um eine partizipative Komponente. Scheidweiler sieht darin auch einen direkten Draht zwischen Bürgerschaft und Verwaltung: „Diese Treffen sind nicht nur gesellige Nachmittage, sondern auch eine Möglichkeit, Anliegen direkt an Verwaltung und Politik heranzutragen. Genau diesen Dialog brauchen wir, um unsere Angebote noch besser auszurichten.“

Die nächsten Termine stehen bereits fest. Am Donnerstag, 18. Juni, lädt „Treffpunkt aktiv“ zu einem Picknick im Dorfpark Einöd ein. Am Sonntag, 16. August, folgt eine Veranstaltung an der Ski- und Wanderhütte in Schwarzenacker unter dem Motto „Es iss Kerb“. Darüber hinaus sind weitere Treffen bis in den November hinein geplant – die Reihe soll sich als fester Bestandteil des Homburger Veranstaltungskalenders etablieren.

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