Freuen sich, wenn die Aktion zum „Türöffner“ an Schulen wird (v. l.): Karin Höhle, Simone Geib-Walter, Bereichsleiterin Schulsozialarbeit, Landrat Dr. Theophil Gallo und Cornelia Kazakob-Marsollek, Leiterin des Jugendamtes. - Foto: Sandra Brettar
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Die Schulsozialarbeiter des Saarpfalz-Kreises haben sich für ukrainische Flüchtlingskinder, die neu eingeschult werden, etwas Besonderes einfallen lassen.

Als Willkommensgruß gibt es für die Neuankömmlinge eine Tragetasche, die zudem als Rucksack umfunktioniert werden kann, gefüllt mit nützlichen Utensilien des Schulalltags. Dazu zählen eine Trinkflasche, eine Brotbox, Buntstifte, ein Lineal, ein Radiergummi und ein Zeichenblock. Weiter findet sich darin ein anschauliches „Mach-Mit-Buch“, das seine Besitzer auf eine abenteuerliche Schatzsuche durch den Bliesgau und in die Region schickt.

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„Wir möchten den Kindern und ihren Eltern, die sich in unserem Land noch einfinden müssen, zum Schulstart eine Freude bereiten und uns gleichzeitig durch einen Flyer in der ukrainischen Sprache als Ansprechpartner vorstellen, die bei schulischen und auch bei persönlichen Problemen beraten und helfen“, erklärt die Dipl.-Sozialarbeiterin Karin Höhle aus dem Team Schulsozialarbeit.

Die Schulsozialarbeit ist neben den Lehrkräften gerade in dieser Anfangszeit eine tragende Säule an den Schulen, die dazu beiträgt, dass Kinder und Jugendliche die Unterstützung und Hilfe erhalten, die sie benötigen.

Landrat Dr. Theophil Gallo freut sich sehr über diese herzliche Initiative der Schulsozialarbeiterinnen/Schulsozialarbeiter: „Wir wissen nicht, was die Kinder schon alles durchlebt haben, wenn sie sich hier in einem Klassenverbund neu einfinden müssen, die Sprache nicht kennen, womöglich aufgrund der neuen Lebenssituation sehr verunsichert sind. Ich bin überzeugt, dass die Mitschülerinnen und Mitschüler sowie alle Lehrkräfte ihr Bestes geben, die Flüchtlingskinder in den Klassen zu integrieren. Unser Willkommenspräsent darf sicher auch als ‚Türöffner‘ für diesen Neuanfang verstanden werden. Ich danke allen Engagierten im Bereich Schulsozialarbeit für die Umsetzung ihrer ansprechenden Idee, die sicher viel Anklang findet.“

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