Schülerinnen und Schüler der Gemeinschaftsschule Neue Sandrennbahn haben eine interaktive Schnitzeljagd durch den Stadtteil Erbach erarbeitet. Foto: Bernhard Reichhart/Stadt Homburg

In Zusammenarbeit mit dem Landesinstitut für Pädagogik und Medien Saarland hat die Stadtbibliothek Homburg das Programm „Netzwerk Lesekompetenz Homburg“ entwickelt. Ein Bestandteil  ist auch das Projekt „Willkommen in unserer Stadt“. Das Willkommensprojekt ist eines von vielen Teilprojekten, die im Rahmen des „Netzwerks Lesekompetenz Homburg“ von Karolina Engel, Fachgebietsleiterin Grundschule am Landesinstitut für Pädagogik und Medien (LPM), und der Leiterin der Stadtbibliothek, Andrea Sailer, entwickelt wurden.

Nach dem Start im Frühsommer in der Stadtmitte stand nun mit Erbach der größte Homburger Stadtteil im Mittelpunkt. Schülerinnen und Schüler der fünften Klasse der Gemeinschaftsschule Neue Sandrennbahn haben eine interaktive Schnitzeljagd  durch Erbach erarbeitet. Betreut wurden sie dabei von dem Medienpädagogen Hendrik Kort und einem deutsch-syrischen Team von Ehrenamtlichen. Während die Kinder aus Syrien durch den Einsatz verschiedener Medien sprachlich auf den Kontext „In der Stadt“ vorbereitet wurden, entwarfen die deutschen Kinder parallel dazu einen Rundgang unter dem Motto „Was ist für Kinder, die neu in Erbach sind, interessant? – Was müssen sie unbedingt sehen?“.
Bei dieser Erkundung wurden in Form von Fotos und kleinen Filmen einzelne Stationen auf Tablet-PC’s festgehalten und danach in eine virtuelle Schnitzeljagd umgesetzt. Jetzt wurde das Ergebnis von den Fünftklässlern im Beisein der Beigeordneten Christine Becker, dem Leiter der Abteilung Kultur, Tourismus, Soziales und Sport der Stadt Homburg, Professor Klaus Kell, sowie den beiden Erbacher Ortsvertrauensleuten Anni Schindler und Hans Jürgen Bernd in der Cafeteria der Schule vorgestellt. Mit Andrea Sailer und Karoline Engel habe die Schule „zwei starke Partner gefunden, die mit unseren Schülern ein tolles Projekt umgesetzt haben“, lobte Schulleiterin Sabine Bleyer das „grandiose Engagement“.
Bei dem Projekt sei es für die Kinder darum gegangen, sich nicht nur gegenseitig, sondern auch den Stadtteil Erbach besser kennen zu lernen und das Lesen mit dem Einsatz digitaler Medien zu verknüpfen, erklärte Engel. Die Kinder hätten mit zehn Tablets markante Stationen, wie Kirche, Moschee, Spielplatz oder Apotheke, erkundet, betonte Hendrik Kort. Herausgekommen sei ein interaktiver Stadtrundgang mit Such- und Abschätzaufgaben sowie Infotexten, der auch online gestellt werde. Im Frühjahr startet unter dem Motto „Sprache lernen im Museum“ die dritte Maßnahme. „Im Mittelpunkt steht das Römermuseum“, kündigte Karolina Engel an.
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