„Guten Morgen, hier ist Ihre Verkehrsministerin!“ schallte es am Mittwochmorgen aus den Lautsprechern des Technisch-Gewerblichen Berufsbildungszentrums (TGBBZ) Neunkirchen. Verkehrsministerin Anke Rehlinger warb für die neuen Abos des saarländischen ÖPNV.

Die Tarifoffensive im saarländischen ÖPNV kommt zum 1. Juli und soll Bus und Bahn einfacher und für viele günstiger machen. Besonders sollen Schülerinnen und Schüler und Azubis von ihr profitieren. „Die Tarifoffensive bedeutet eine finanzielle Entlastung für sehr viele Saarländerinnen und Saarländer. Ich werbe dafür, sich möglichst schnell um das neue Abo zu kümmern. Und um möglichst viele Arbeitgeber, die sich an den Kosten des Azubitickets beteiligen“, so die Ministerin.

SaarVV-Geschäftsführerin Elke Schmidt: „Der saarVV sieht in der Verbesserung der Mobilität von Schülern und Azubis im Saarland eine seiner wichtigsten Aufgaben. Denn gerade die jungen Fahrgäste sind auf ein gut ausgebautes Nahverkehrsnetz und ein attraktives Angebot im ÖPNV angewiesen, um mobil zu sein und zu bleiben.“

Schüler und Azubis sollten sich sehr bald für ein Abonnement entscheiden, um rechtzeitig von den neuen Tickets zu profitieren. Das saarlandweite schlauVV-Schüler-Abo kostet künftig 49 Euro im Monat, das schlauVV-Azubi-Abo schlägt mit 59 Euro zu Buche, allerdings kann der Monatspreis bis auf 29 Euro absinken, wenn sich der Arbeitgeber beteiligt.

Auch Landrat Sören Meng und der Neunkircher Oberbürgermeister Jörg Aumann unterstützten die Werbeaktion für die neuen Tarife. Sie verdeutlichten damit das Engagement der Landkreise, Städte und Gemeinden für die Ziele der Tarifreform.

„Das neue Abo-Angebot ist für Azubis und Schüler besonders attraktiv. Durch den zusätzlichen Support des Arbeitgebers profitieren die jungen Menschen beruflich und privat vom Angebot des ÖPNV“, so Sören Meng – Landrat und Verbandsvorsteher des Zweckverbands Personennahverkehr Saarland.

Oberbürgermeister Jörg Aumann: „Der ÖPNV spielt eine wichtige Rolle für den Klimaschutz und ist Teil der Daseinsvorsorge. Die Menschen müssen auch ohne eigenes Auto mobil sein. Bereits heute bedient die Neunkircher Verkehrsgesellschaft mit 54 Linien rund 1600 Haltestellen. Ein einfaches und günstiges Tarifsystem ist die Grundlage, damit mehr Menschen den ÖPNV nutzen. Die Herausforderung der nächsten Jahre ist es, gerade die jüngere Generation vom ÖPNV zu überzeugen. Daher ist die Tarifoffensive ein ganz wichtiger Schritt in die richtige Richtung.“

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