Der Universitätschor Homburg präsentiert sich im Porträt. — Foto: E. Deubig
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Wenn der UniversitätsChor Homburg am Sonntag, den 21. Juni, um 18 Uhr die Bühne des Saalbaus betritt, geht es nicht um klassisches Liedgut, sondern um jene Melodien, die ganze Generationen mit ihren Lieblingsfilmen verbinden. Unter dem Motto „Filmmusik in concert“ präsentiert das Ensemble in der Oberen Allee 1 ein Sommerkonzert, das den großen Kinomomenten eine chorische Stimme verleiht. Der Eintritt ist frei.

Die Programmwahl spannt einen weiten Bogen durch die Geschichte der Leinwandhits. Gefühlvolle Balladen wie Céline Dions ikonisches „My heart will go on“ aus „Titanic“ stehen neben den mitreißenden Klängen, die Elton John für „Der König der Löwen“ schuf. Wer die musikalische DNA der populären Filmkultur sucht, dürfte sie an diesem Abend in dichter Form wiederfinden.

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Auch das Vermächtnis der Disney-Studios spielt eine tragende Rolle im Programm. Stücke aus „Tarzan“, „Sister Act“ sowie aus „Die Eiskönigin“ wechseln sich ab mit den dramatischen Titelmelodien der James-Bond-Reihe. Damit treffen orchestrale Wucht und Pop-Eleganz im Chorsatz aufeinander – eine Mischung, die dem jungen Klangkörper sichtlich entgegenkommt.

Für die musikalische Leitung zeichnet Chorleiter Dr. Sebastian Brand verantwortlich. Am Flügel begleitet wird das Ensemble vom aufstrebenden Pianisten Nils Leinen, dem an diesem Abend ein besonderes Instrument zur Verfügung steht: Der Saalbau verfügt über einen Steinway-Konzertflügel, der dem Klangbild zusätzliche Tiefe verleihen dürfte.

Neben den großen Chorsätzen rückt das Konzert auch einzelne Stimmen ins Rampenlicht. Chormitglieder treten mit Solo-Beiträgen, kleinen Ensembles und instrumentalen Einlagen hervor. In diesem Block ist die Bandbreite ebenso groß: Vom abenteuerlichen Sound aus „Fluch der Karibik“ bis hin zu Kompositionen des renommierten Filmmusik-Schöpfers Hans Zimmer reicht das Spektrum.

Der Charme des Abends liegt erfahrungsgemäß im Kontrast – zwischen voller Chorpracht und intimen Soli, zwischen Pathos und Pop. Das Publikum schätzt am UniversitätsChor besonders die klangliche Frische und das hörbare Engagement der jungen Stimmen. Sollte das Wetter sommerlich heiß ausfallen, bietet der klimatisierte Saal zudem eine angenehme Kulisse für knapp zwei Stunden Kinogefühl ohne Leinwand.

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