Der TV Homburg geht als klarer Außenseiter in sein Heimspiel in der Dritten Handball-Bundesliga Süd-West. Am heutigen Samstag Abend um 18.30 Uhr empfängt das Tabellenschlusslicht in der Homburger Sport- und Spielhalle den Tabellenvierten Longericher SC Köln. Die Rollen vor den 60 Spielminuten scheinen damit eindeutig verteilt.
Dennoch will sich der TV Homburg nicht vorzeitig geschlagen geben. Rückraumspieler Robin von Lauppert sagte: „Mit Sicherheit haben wir nichts zu verlieren, denn die Kölner gehen als klarer Favorit ins Spiel. Wir wollen aber wieder alles geben, um es dem Gegner so schwer wie möglich zu machen.“ Der 27-Jährige, der in der vergangenen Saison noch für den Regionalligisten TuS Dansenberg spielte, sieht im Longericher SC eine starke Mannschaft, die zurecht im oberen Tabellendrittel steht.
Die Saison sei für den TV Homburg insgesamt unglücklich verlaufen. „Wir hatten schon einiges Verletzungspech. Oft waren wir lange Zeit auf Augenhöhe mit dem Gegner, verloren aber am Ende doch noch“, erklärte von Lauppert. Der Abstieg sei zwar rechnerisch noch nicht endgültig entschieden, dennoch müsse man die Realität erkennen. Zum möglichen Relegationsplatz 14 fehlen weiterhin fünf Punkte, bei nur noch sieben ausstehenden Spielen und bislang sechs Punkten aus 23 Partien.
Unabhängig vom sportlichen Ausgang der Saison bleibt von Lauppert dem Verein treu. „Ich werde auch für den TV Homburg in der Regionalliga Südwest spielen, wie auch fast alle Spieler unseres derzeitigen Kaders“, sagte er. Für den vielseitig einsetzbaren Rückraumspieler sei es eine Herzensangelegenheit, weiterhin für den TVH aufzulaufen. „Ich habe meinen Vertrag verlängert, weil man beim TV Homburg gute Perspektiven hat, nach einem möglichen Abstieg wieder um den Aufstieg mitzuspielen.“
Dabei blickt von Lauppert auch auf die kommende Saison. Dann übernimmt Theodoros Megalooikonomou das Traineramt beim TV Homburg. Beide kennen sich bereits aus der gemeinsamen Zeit beim TuS Dansenberg. Noch aber steht Pedro Vieira an der Seitenlinie. Der Portugiese wird den Verein nach zwei Jahren am Saisonende verlassen.
Für das Heimspiel gegen Köln fordert Vieira vor allem Einsatz und Intensität. „Gegen den Vierten Longericher SC wollen wir vor unseren Zuschauern alles geben, um es dem Gegner so schwer wie möglich zu machen. Ich erwarte, dass wir in der Abwehr kompakt und aggressiv auftreten, um Longerich zu kontrollieren.“ Das Hinspiel in Köln hatte der Longericher SC deutlich mit 36:25 gewonnen.
Besonders achten müsse seine Mannschaft auf den linken Rückraumspieler Jonas Kämper sowie Spielmacher Loic Kaysen. Beide könnten eine Partie im Alleingang entscheiden, warnte Vieira. Personell steht hinter dem Einsatz von Jan Philipp Valda noch ein Fragezeichen, da er weiterhin über muskuläre Probleme klagt. Ansonsten stehen dem Trainer alle Spieler seines Kaders zur Verfügung.























