silver and red bullet train
Symbolbild - Foto: Markus Winkler
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Die Bahnverbindung zwischen Paris, Saarbrücken, Mannheim und Frankfurt soll zu einem leistungsfähigen Hochgeschwindigkeitskorridor ausgebaut werden – dafür haben sich die Oberbürgermeister von Saarbrücken, Kaiserslautern, Mannheim und Ludwigshafen zusammengetan. Rückendeckung erhalten sie jetzt aus dem saarländischen Landtag: Stephan Toscani, Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion, stellt sich klar hinter das Vorhaben.

„Für das Saarland ist eine leistungsfähige Schienenverbindung nach Paris und nach Frankfurt eine bedeutende Standortfrage“, betont Toscani. Er unterstütze die Initiative der vier Stadtoberhäupter für eine deutsch-französische Zukunftsachse ausdrücklich. Sein Appell ist deutlich: Die Engpässe auf deutscher Seite müssten endlich behoben und die Planungen für einen echten Hochgeschwindigkeitskorridor in Angriff genommen werden.

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Seine Kritik zielt auf jahrzehntelangen Stillstand. Über Verbesserungen werde seit langem gesprochen, bei der Bahn selbst sei jedoch viel zu wenig geschehen. Diese Trägheit könnte für die Region gefährlich werden. Toscani warnt davor, dass Saarbrücken an Bedeutung verlieren könnte, wenn Reisende bei anhaltenden Streckensperrungen dauerhaft auf Verbindungen über Straßburg ausweichen.

Deshalb sei nun politischer Druck auf allen Ebenen gefragt. Vor allem die saarländische Landesregierung nimmt der Fraktionschef in die Pflicht. Gemeinsam mit Rheinland-Pfalz müsse sie das Projekt „mit aller Kraft“ auf Bundesebene und gegenüber der Deutschen Bahn vorantreiben. Aus der Erfahrung der vergangenen Jahrzehnte zieht Toscani ein ernüchtertes Fazit: „Ohne stärkeren politischen Druck wird sich nichts bewegen.“

Neben der Achse Richtung Paris und Frankfurt rückt Toscani ein zweites Anliegen in den Fokus: eine schnelle Direktverbindung nach Luxemburg. Dafür setze sich die CDU im Saarland seit langem ein. Auch hier fordert er von der Landesregierung mehr Eigeninitiative. Gemeinsam mit der luxemburgischen Regierung solle ein konkreter Plan entstehen, wie eine attraktive Direktverbindung zwischen Saarbrücken und Luxemburg tatsächlich Wirklichkeit werden kann.

Für Toscani gehören beide Vorhaben untrennbar zusammen. Sein Ziel formuliert er unmissverständlich: Das Saarland dürfe nicht länger als Endpunkt gedacht werden, sondern müsse sich als echter europäischer Verkehrsknoten zwischen Deutschland, Frankreich und Luxemburg behaupten. Die deutsch-französische Zukunftsachse und eine rasche Anbindung an Luxemburg seien deshalb zwei Seiten derselben Medaille.

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