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St. Ingbert hat gewählt – und zum ersten Mal in der Stadtgeschichte haben dabei junge Menschen entschieden, wer künftig ihre Anliegen vertritt. Bei der Premiere zum Kinder- und Jugendparlament fielen insgesamt 1.418 Stimmen, ein deutliches Signal dafür, dass Beteiligung bei der jungen Generation ankommt.

Die Wahl lief über knapp zwei Wochen, von Dienstag, dem 18. August, bis Montag, dem 31. August. Wer seine Stimme abgeben wollte, hatte dafür an mehreren Orten Gelegenheit. Neben dem Rathaus beteiligten sich fünf Schulen an dem Verfahren: das Albertus-Magnus-Gymnasium, die Gemeinschaftsschule Rohrbach, das Leibniz-Gymnasium, die Montessori Gemeinschaftsschule sowie die Willi-Graf-Schule mit ihrem Berufsbildungszentrum.

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Ausgezählt wurde am Mittwoch, dem 2. September. Zur Wahl standen insgesamt 21 Kandidatinnen und Kandidaten, doch nur die 15 Personen mit den meisten Stimmen sichern sich einen Platz im neuen Gremium. Den Sprung geschafft haben Charlotte Keßler, Anna Emilia Betz, Nele Bonnert, David Ohl, Jakob Maximilian Fell, Anton Frederik Hohler, Ida Klein und Johannes Ohl.

Komplettiert wird das Parlament durch Lemar Amish, Julian Ulrich, Milou Sophie Schwanck, Lennar Völker, Giulia Maria Dos Santos Brites, Frida Reimann und Obada Horia. Gemeinsam bilden sie die erste Riege junger Volksvertreter, die St. Ingbert auf diese Weise bekommt.

Hinter der Idee steht ein neu geschaffenes, demokratisch gewähltes Gremium, das sich gezielt um die Interessen der Jugend in der Stadt kümmern soll. Mindestens einmal pro Quartal wird das Parlament zusammenkommen. Zur Seite steht den Jugendlichen dabei eine erwachsene Ansprechperson, die den Prozess begleitet.

Bis zu ihrer eigentlichen Arbeit dauert es nun nicht mehr lange. Die konstituierende Sitzung, bei der sich das Gremium offiziell formiert, muss spätestens bis Montag, dem 2. November, stattgefunden haben. Dann beginnt für die 15 Gewählten die praktische Aufgabe, jungen Stimmen im politischen Alltag St. Ingberts Gehör zu verschaffen.

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