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Nachrichten aus Homburg

Am Montag, 16. November, findet ab 19.30 Uhr im Kulturhaus der Vortrag „Die Kunstgeschichte St. Ingberts – Teil 1 Architektur“ unter der Leitung von Dr. Bernhard Wehlen statt.

St. Ingbert lobt als Geburtsstadt Albert Weisgerbers den wichtigsten Kunstpreis des Saarlandes aus. Ist es aber auch eine Kunststadt? Tatsächlich gibt es, trotz vieler Verluste in den letzten Jahrzehnten, noch eine Menge zu sehen. Zwei Vorträge sollen neugierig machen auf die Vielzahl stattlicher Werke, die in St. Ingbert sichtbar sind.
Der erste Termin ist der Baukunst gewidmet. Überragend ist hier die Vielzahl schützenswerter Ensembles aus drei Jahrhunderten Industriearchitektur ebenso
wie Wohnbauten. Dazu prägen hochrangige Kirchenbauten und bewundernswerte Villen das Stadtbild.

Am Montag, 23. November, findet dann ab 19.30 Uhr im Kulturhaus der Vortrag „Die Kunstgeschichte St. Ingberts – Teil 2 Malerei und Skulptur“ unter der Leitung von Dr. Bernhard Wehlen statt.

Der zweite Vortrag stellt St. Ingberter Skulptur und Malerei vor als Kunst im öffentlichen Raum, zu der auch die Kirchen zählen. Bronzen von Hans Schröder und Fritz Koelle, Steinskulpturen von Leo Kornbrust, Paul Schneider oder Heinz Oliberius zieren die Stadt. Allerdings wollen sie zunächst gesucht und gefunden werden, denn sie drängen sich, anders als die Stahlskulpturen eines Richard Serra, nicht auf. Ähnliches gilt für die Werke der Malerei, etwa das Mosaik von Fritz Zolnhofer oder die Betonglasfenster von Ferdinand Selgrad. Ein Ausblick erinnert an die wichtigsten in St. Ingbert geborenen Maler und Malerinnen: Albert Weisgerber (1878-1915), Elisabeth Koelle-Karmann (1890-1974), Jean Schuler (1914-1984), Leo Erb (1923-2012) und Oskar Holweck (1924-2007).

Weitere Informationen bei der Geschäftsstelle der Biosphären-VHS St. Ingbert, Kaiserstr. 71, Tel. 06894/13-721, Fax: 06894/13-722 oder vhs@st-ingbert.de.

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