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In St. Ingbert-Mitte können Vereine ihre Zuschussanträge künftig vom Schreibtisch oder Vereinsheim aus erledigen. Die Stadt stellt neue Onlineformulare bereit, über die Fördermittel in den Bereichen Kultur und Jugendpflege digital beantragt werden können. Damit reagiert die Verwaltung auf den Wunsch vieler Ehrenamtlicher nach weniger Papierkram und einem einfacheren Zugang zu städtischen Mitteln.

Die Formulare sind über das Serviceportal der Stadt St. Ingbert unter service.st-ingbert.de erreichbar. Dort stehen je nach Förderbereich getrennte Antragswege zur Verfügung: ein Formular für kulturelle Projekte, ein weiteres für Angebote der Jugendpflege. Entwickelt wurden die digitalen Anträge von der Stadtverwaltung selbst, um sie möglichst passgenau auf die örtlichen Strukturen und Anforderungen zuzuschneiden.

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Von der Umstellung sollen vor allem die zahlreichen Vereine und ehrenamtlich Aktiven in St. Ingbert-Mitte profitieren. Die Stadt verspricht einen geringeren Aufwand bei der Antragstellung, eine unkomplizierte Übermittlung der Unterlagen und eine effizientere Bearbeitung in den Ämtern. Ziel ist es, die Abläufe zu straffen, damit den Verantwortlichen in den Vereinen mehr Zeit für Trainings, Proben, Veranstaltungen und die eigentliche Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Kulturinteressierten bleibt.

Antragsberechtigt im Bereich Jugendpflege sind alle Vereine, die in St. Ingbert-Mitte Angebote für Kinder und Jugendliche im Alter von 0 bis 17 Jahren machen. Dazu zählen unter anderem Sportvereine, Fastnachtsvereine, Orchester oder Hilfsdienste. Im Bereich Kultur können sich alle Vereine um Zuschüsse bewerben, die kulturelle Angebote in St. Ingbert-Mitte durchführen, etwa Theatergruppen, Chöre, Orchester sowie Wander- und Gartenbauvereine.

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„Mit den neuen Onlineformularen machen wir den Zugang zu Fördermitteln für unsere Vereine einfacher, schneller und digital. Unser Ziel ist es, die Verwaltung effizienter zu gestalten und gleichzeitig die wertvolle ehrenamtliche Arbeit in St. Ingbert sichtbarer zu machen und gezielt zu unterstützen“, erklärte Sven Oberinger, CIO der Stadtverwaltung St. Ingbert. Die Stadt verbindet mit dem digitalen Angebot also sowohl organisatorische als auch inhaltliche Ziele.

Für die Vergabe der Zuschüsse im Jahr 2026 ist eine klare Frist gesetzt: Alle Vereine, die bis zum 31. März 2026 einen Antrag stellen, werden bei der Entscheidung berücksichtigt. Die Stadt verweist darauf, dass im Serviceportal neben den neuen Förderanträgen auch weitere Onlineformulare für unterschiedliche Anliegen zu finden sind.

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Für Rückfragen zu den Kulturzuschüssen stehen bei der Stadtverwaltung Maria Pieter unter Tel. 06894/13772 und Andrea Segura unter Tel. 06894/13247 zur Verfügung. Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner für Vereine aus dem Bereich Jugendpflege sind Jörg Henschke (Tel. 06894/13189), Luisa Hintermeier (Tel. 06894/13188) und Julia Klesen (Tel. 06894/13185). Ergänzend können Anfragen per E-Mail an vereine@st-ingbert.de für kulturtreibende Vereine sowie an jugend@st-ingbert.de für jugendpflegetreibende Vereine gerichtet werden.

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