Foto: Sami Oldenburg

Sozialstaatssekretär Stephan Kolling hat vor wenigen Tagen die Sozialmedaille des Saarlandes im Saarpfalz-Kreis verliehen. Geehrt wurde Hildegard Rechin aus St. Ingbert. „Mit der Sozialmedaille wollen wir Saarländerinnen und Saarländer auszeichnen, die sich im sozialen Bereich große Verdienste erworben und sich auf besondere Art und Weise engagiert haben. Wir wollen diesen Menschen öffentlich Dank und Anerkennung aussprechen und anderen den Ansporn geben, sich auch für die Gesellschaft einzusetzen“, sagte Sozialstaatssekretär Stephan Kolling. „Menschen wie Hildegard Rechin sind absolute Vorbilder.“

Der Staatssekretär begründete die Auszeichnung mit den Worten: “Die Hilfe die Hildegard Rechin mit dem DRK geleistet hat und weiterhin leistet, verdient höchste Anerkennung. Sie hilft Menschen in schwierigen Lebenssituationen weiter.“ Seit mehr als 20 Jahren hat sie das Amt der Kreissozialdienstleiterin im DRK Kreisverband St. Ingbert inne. Auch leitet sie die Kleiderkammer, wo wöchentlich zahlreiche Bedürftige kostenlos Kleidung erhalten.
Hildegard Rechin engagiert sich auch für Menschen mit Behinderung. Sie organisiert Reisen nach Dahn, Idar-Oberstein oder an die Mosel. Die Teilnehmer werden zu Hause abgeholt und können mit einer Begleitperson kostenlos teilnehmen. „Dafür hat sie die Sozialmedaille der Landesregierung mehr als verdient!“, sagt Stephan Kolling. Und Landrat Dr. Theophil Gallo betont: „Ich bewundere dieses soziale Engagement, das mit Verantwortungsbewusstsein und Fürsorge einhergeht. Menschen wie Hildegard Rechin machen unsere Gesellschaft freundlicher und warmherziger“.
Hintergrund:
Ergänzend zur „Pflegemedaille des Saarlandes“, der „Saarländischen Ehrenamtsnadel“ und den Bundesorden wurde die „Medaille des Saarlandes für besondere soziale Verdienste“ geschaffen.
Sie hat zum Ziel, Menschen, die sich im Saarland im sozialen Bereich besondere Verdienste erworben und auf besondere Art und Weise engagiert haben, z. B. in Verbänden der Behindertenhilfe, in Sozialverbänden, Selbsthilfeorganisationen, der Flüchtlingshilfe sowie innerhalb sorgender Gemeinschaften, öffentlich Dank und Anerkennung auszusprechen. Diese sozialen Verdienste werden mit der Pflegemedaille oder der Saarländischen Ehrenamtsnadel nicht angemessen gewürdigt. Die Sozialmedaille wird jährlich verliehen.
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