Symbolbild

Am Mittwoch, den 23. Juni, erhielt die Polizei gegen 11 Uhr Mitteilung über einen versuchten Betrug bei einer Bank im Innenstadtbereich von St. Ingbert. Ein 44-jähriger lettischer Staatsbürger hatte dabei unter Vorlage eines gefälschten österreichischen Ausweisdokuments und illegal erlangten Kontodaten sowie Personalien die Auszahlung von Bargeld im unteren fünfstelligen Bereich gefordert. Von den Bankangestellten kritisch hinterfragt, ergriff der Mann die Flucht. Unverzüglich wurde über Notruf die Polizei alarmiert. Der Täter konnte daraufhin unweit der Tatörtlichkeit durch Beamte der Polizei St. Ingbert vorläufig festgenommen werden.

Weitere Ermittlungen ergaben, dass es am am Tag zuvor durch den selben Täter zu zwei vollendeten Taten bei Banken in Blieskastel selbst und in einem Stadtteil von Blieskastel gekommen war. Dabei erbeutete der Täter die auch in St. Ingbert geforderte Summe. Im polizeilichen Austausch mit dem LKA in Mainz wurde bekannt, dass es am Dienstag, den 22. Juni, in Rheinland-Pfalz zu gleichgelagerten Taten durch den Festgenommenen gekommen war. Heute wurde der Täter nun in Saarbrücken bei Gericht vorgeführt und in der Justizvollzugsanstalt in Untersuchungshaft genommen. Die weiteren Ermittlungen zu den Betrugs- und Urkundenfälschungsstraftaten werden durch den Kriminaldienst Homburg durchgeführt.

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