Foto: Benny Dutka
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Vielen Kunden des Edeka-Marktes Bittner in Homburg kam der Kassierer erstaunlich bekannt vor. Im Rahmen der EDEKA-Kassenaktion saß nämlich der Homburger Bundestagsabgeordnete Esra Limbacher (SPD) eine halbe Stunde für einen guten Zweck an der Kasse. Der in diesem Zeitraum von Limbacher erzielte Umsatz in Höhe von rund 740 Euro wurde an der Förderverein Kükenkoje e.V. in Homburg gespendet.

Die „Kükenkoje“ kümmert sich um die Belange Frühgeborener und kranker Neugeborener und deren Familien am Universitätsklinikum des Saarlandes in Homburg. Marktleiter Frank Bittner erhöhte die Spendensumme anschließend auf 1500 Euro. Denn: Eltern frühgeborener Kinder brauchen Unterstützung. Sie sind auf die zu frühe Geburt meist nicht vorbereitet und extremen emotionalen Belastungen ausgesetzt. Zur Sorge um ihr Kind kommen oft Gefühle der Hilflosigkeit und des Alleinseins. Hier setzt der Verein Kükenkoje an und steht den Eltern mit Rat und Tat zur Seite. In Zusammenarbeit mit dem Pflegepersonal, den Ärzten und Therapeuten des UKS, den Frühförderstellen und Ämtern versucht die Kükenkoje, Eltern zu unterstützen, Fragen zu beantworten und sie fit für den neuen Alltag als Familie zu machen.

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Bundestagsabgeordneter Esra Limbacher (SPD) saß eine halbe Stunde für einen guten Zweck an der Kasse – Foto: Benny Dutka

„Diese wichtige ehrenamtliche Arbeit unterstütze ich von ganzem Herzen und aus Überzeugung“, so Limbacher, der gemeinsam mit Frank Bittner den Spendencheck an den Vereinsvorstand um Lisa Eder (2. Vorsitzende), Bernadett Zwatjes (Schatzmeisterin) und Prof. Dr. med. Michael Zemlin übergab.

Ziel des Besuches von Limbacher war auch als Mittelstandsbeauftragter der SPD-Bundestagsfraktion einen praktischen Eindruck von den Tätigkeiten im Lebensmittel-Einzelhandel zu sammeln. Der Edeka Markt in Homburg wird durch den Kaufmann Frank Bittner inhabergeführt.

Foto: Benny Dutka

Hierzu Esra Limbacher: „Das war ein Marktbesuch, der einen wirklich praktischen Eindruck vermittelt hat. Respekt vor der Arbeit der Kassiererinnen und Kassierer. Das ist wirklich nicht so einfach, wie es manchmal aus der Perspektive eines Kunden aussieht. Auch im Lebensmitteleinzelhandel sind derzeit die vielen globalen Krisen spürbar. Insbesondere die hohen Energiepreise und der allgegenwärtige Fachkräftemangel stellen die Betriebe vor enorme Herausforderungen. Ich habe zugesagt, mich als Mittelstandsbeauftragter in Berlin dafür einzusetzen, dass diese Hürden gemeistert werden können.“

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