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Homburg verwandelt sein traditionelles Familien- und Kinderfest in diesem Jahr in ein Stadtfest der Inklusion – und ruft Vereine, Schulen sowie Organisationen dazu auf, das Programm aktiv mitzugestalten. Am Samstag, 13. Juni, soll die Innenstadt zur Bühne für ein Fest werden, das Begegnung über alle Generationen hinweg ermöglicht und zugleich den Auftakt zu einem sportlichen Großereignis markiert: den Special Olympics Nationalen Spielen Saarland 2026.

Die Kreis- und Universitätsstadt ist eine der Gastgeber-Kommunen dieser größten inklusiven Multisportveranstaltung Deutschlands, die vom 15. bis 20. Juni erstmals im Saarland ausgetragen wird. Im Sportzentrum Erbach finden die Judo-Wettbewerbe statt. Insgesamt werden rund 4.000 Athletinnen und Athleten sowie Unified-Partnerinnen und -Partner erwartet, dazu etwa 13.000 akkreditierte Teilnehmende und bis zu 100.000 Besucherinnen und Besucher im gesamten Bundesland. Für Homburg als sogenannte „Host Town“ ist das Stadtfest der Inklusion ein bewusst gesetztes Zeichen im Vorfeld dieser Tage.

Das Konzept orientiert sich am bewährten Format des bisherigen Familien- und Kinderfestes, erweitert es jedoch um einen klaren inhaltlichen Schwerpunkt. Geplant sind Informationsstände, kostenfreie Mitmachaktionen, Bühnenbeiträge und gastronomische Angebote, getragen von den teilnehmenden Vereinen und Organisationen. An einem oder mehreren zentralen Plätzen der Innenstadt soll Inklusion für alle Altersgruppen greifbar werden – und den Gästen der Special Olympics zugleich eine lebendige, offene Stadt präsentieren.

Bürgermeister Manfred Rippel sieht in der Veranstaltung eine besondere Gelegenheit: „Eine Veranstaltung wie die Special Olympics ist eine einmalige Chance für unsere Stadt und die gesamte Region. Mit dem Stadtfest der Inklusion möchten wir gemeinsam zeigen, wofür Homburg steht: Offenheit, Vielfalt und gelebtes Miteinander.“ Dieser Anspruch soll sich nicht nur im Programm widerspiegeln, sondern bereits in der Vorbereitung: Die Stadtverwaltung hat Vereine und Institutionen, die sich regelmäßig am Familien- und Kinderfest beteiligen, direkt angeschrieben. Darüber hinaus sind ausdrücklich auch weitere Interessierte eingeladen, eigene Ideen und Aktionen beizusteuern.

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Wer sich einbringen möchte, findet die entsprechenden Rückmeldebögen auf der städtischen Internetseite unter www.homburg.de im Bereich „Leben in Homburg“ und dort unter „Veranstaltungsvielfalt“ beim Punkt „Stadtfest der Inklusion“. Ansprechpartner ist Michael Kuhlgatz vom Amt für Bildung und Sport, erreichbar telefonisch unter 06841/101-229 oder per E-Mail an specialolympics [at] homburg.de.

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Das ursprünglich für den 21. Juni geplante Familien- und Kinderfest wird aufgrund der organisatorischen Anforderungen rund um die Special Olympics in diesem Jahr einmalig ausgesetzt. Die Stadtverwaltung bittet dafür um Verständnis und kündigt an, das beliebte Format 2027 wieder in gewohnter Form durchzuführen. Die Hoffnung der Veranstalter ist klar formuliert: Das Stadtfest der Inklusion soll Menschen zusammenbringen, Raum für gemeinsames Erleben schaffen und dabei den Gedanken der Inklusion weit über den sportlichen Rahmen hinaus in die Mitte der Gesellschaft tragen. Weitere Informationen zu den Special Olympics Nationalen Spielen Saarland 2026 stehen unter saarland2026.specialolympics.de bereit.

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