Symbolbild

Im Hinblick auf die Ministerpräsidentenkonferenz in dieser Woche fordert der SPD-Fraktionsvorsitzende im saarländischen Landtag, Ulrich Commerçon, die Kontaktbeschränkungen für Geimpfte auf den Prüfstand zu stellen.

“Es ist noch nicht die Zeit der breit angelegten Lockerungen, das wäre in Hochinzidenzzeiten ein großes Risiko. Aber es gilt stets, einzelne Maßnahmen auf ihre Sinnhaftigkeit zu überprüfen“, so Commerçon. Das gelte etwa für Kontaktbeschränkungen für Geimpfte im privaten Raum.

„Diese Regelung sollte nach unserer Ansicht überdacht werden, weil sie nicht der Lebenswelt der Saarländer entspricht, die ohnehin extrem vorsichtig und umsichtig sind. Wir können den Leuten im eigenen Wohnzimmer nicht strengere Regeln auferlegen als in der Kneipe“, findet der SPD-Politiker.

Angesichts der Debatten um die einrichtungsbezogene Impfpflicht warnt er die CDU davor, sich aus der Mitverantwortung in der Pandemiebekämpfung zu stehlen: „Die CDU scheint bisweilen Opposition mit Opportunismus zu verwechseln. Wir erwarten, dass die CDU und insbesondere die Saar-CDU auch in Wahlkampfzeiten ihrer staatspolitischen Verantwortung gerecht wird.“

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