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Die Türklingel mit Kamera meldet jeden Besucher, der Saugroboter filmt beim Reinigen die Wohnräume, und der Lautsprecher lauscht auf jedes gesprochene Kommando. Wer sein Zuhause vernetzt, lässt Technik in einen der intimsten Bereiche des Lebens vordringen. Genau deshalb rückt eine Frage in den Mittelpunkt: Wie sicher sind die Daten, die dabei entstehen?

Eine repräsentative Umfrage des Digitalverbands Bitkom liefert dazu ein zwiespältiges Bild. Knapp zwei Drittel der Nutzerinnen und Nutzer, genau 64 Prozent, gehen davon aus, dass ihre Daten im Smart Home grundsätzlich gut aufgehoben sind. Zugleich treibt 83 Prozent die Sorge um, dass ihre vernetzten Geräte gehackt werden könnten. Ein Viertel, konkret 26 Prozent, betrachtet das smarte Zuhause sogar als digitale Sicherheitslücke.

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Für die Erhebung befragte Bitkom Research 1.159 Menschen in Deutschland ab 16 Jahren, darunter 597 aktive Nutzerinnen und Nutzer von Smart-Home-Anwendungen. Die Ergebnisse zeigen, dass Vertrauen und Skepsis oft im selben Haushalt nebeneinander bestehen.

„Das Vertrauen in Smart-Home-Hersteller ist grundsätzlich da“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. Er mahnt aber zur Vorsicht: „Es sollte aber niemand unbedacht neue Geräte in sein privates Netzwerk einbinden. Man sollte sich immer zuerst mit den sicherheitstechnischen Voreinstellungen befassen und sie an seinen persönlichen Schutzbedarf anpassen.“

Die Bedenken schlagen sich auch beim Kauf nieder. Immerhin 39 Prozent der Befragten würden Smart-Home-Geräte mit eingebauter Kamera gar nicht erst anschaffen. Ein Signal, das gerade Hersteller ernst nehmen dürften. Rohleder sieht sie in der Pflicht: „Sicherheit muss von Anfang an berücksichtigt werden – mit sicheren Voreinstellungen und verlässlichen Updates über die gesamte Nutzungsdauer.“

Doch nicht nur die Industrie steht in der Verantwortung. Auch die Nutzerinnen und Nutzer selbst können viel zur eigenen Sicherheit beitragen – tun es aber häufig nicht konsequent. So verwenden 38 Prozent bei vielen ihrer Geräte dasselbe Passwort, und 27 Prozent installieren verfügbare Software-Updates nur selten sofort. Sichere Kennwörter und zeitnahe Aktualisierungen bleiben damit ein wunder Punkt im vernetzten Zuhause.

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