Am kommenden Samstag, dem 19. September, dreht sich im Saarland alles um PS und Präzision: Die ADAC Rallye Kohle & Stahl steuert bereits ihre 38. Auflage an und gehört längst zu den festen Größen im Kalender der Saarländischen ADAC Rallye Meisterschaft. 98 Fahrzeuge stehen bereit, um sich auf anspruchsvollen Wertungsprüfungen zu messen.
Das Teilnehmerfeld verbindet Moderne mit Tradition. Vorn im Kampf um den Gesamtsieg rangieren die Piloten auf den schnellen Rally2-Boliden. Zu ihnen zählen Christopher Gerhard und Björn Mann ebenso wie das Vater-Tochter-Duo Uwe und Jenny Gropp, beide im Citroën C3. Nach einer halbjährigen Pause kehren zudem Daniel Rexhausen und Steffen Reith im Skoda Fabia RS ins Cockpit zurück, während Stefan Göttig und Nathalie Solbach-Schmidt im Hyundai i20 N ihre Chancen suchen.
Doch die Spannung entscheidet sich nicht allein an der Spitze. In der Klasse RC4 warten Max Reiter und Conny Nemenich im Lancia Ypsilon Rally4 HF sowie Udo Schütt und Peter Schaaf im Opel Corsa auf ihre Gelegenheit. In der NC2 treffen die Dauerrivalen Kevin Müller/Stefanie Spreitzer und Stefan Petto/Marco Cremer auf einen ehrgeizigen Herausforderer: Jonas Tischner und Joachim Carl im klassischen BMW M3 E30. Für Stimmung sorgen auch die Gebrüder Max und Thomas Plum, die ihren BMW M3 E36 in der Klasse NC1 ins Rennen schicken.
Gerade in den kleineren Wertungsklassen wird es dicht. In der RC5 stehen sich gleich fünf baugleiche Renault Clio gegenüber, was einen reinen Fahrerkampf verspricht. In der NC4 kämpfen mehrere Suzuki-Swift-Besatzungen um den Klassensieg, darunter auch Jannik Kuhlgatz mit Co-Pilotin Leonie Sticher. Für den Fahrer des ADAC Saarland Rallye Junior Teams ist es nach der Rallye SÜW erst der zweite Einsatz.
In der kleinsten Klasse NC8 wollen die Klassenbesten Niklas Pöttgen und David Wölwer im Seat Ibiza die knappe Niederlage bei der Rallye Oberehe vergessen machen. Gegen sie tritt der 19-jährige Newcomer Finn Nittel mit Beifahrer Pascal Raabe im BMW E36 an. Auch die Opel-Piloten rund um Niclas Zimmer und die Brüder Timo und Klaus Singer rechnen sich Chancen aus.
Einen genauen Blick lohnt auch die Meisterschaftstabelle. Nach vier von sieben Läufen führt Max Reiter vom MSC Schiffweiler mit 65,14 Punkten die Gesamtwertung an, gefolgt von Udo Schütt und Stefan Petto. Bei den Beifahrern liegt Conny Nemenich mit 66,14 Punkten vorn.
Gesteuert wird das gesamte Geschehen vom Rallyezentrum in Eckelhausen aus. Um 11.31 Uhr fällt dort der Startschuss, ehe die Teams die drei Prüfungen „Mosberger Dreieck“, „Füsselberg“ und „Rödelstein“ in jeweils zwei Durchgängen bewältigen. Nach der ersten Schleife folgt gegen 13.30 Uhr ein Regrouping, bevor es um 15 Uhr weitergeht. Der Zieleinlauf ist für 16.40 Uhr vorgesehen, die Siegerehrung für 20.15 Uhr. Für Fans und Zuschauer ist mit durchgehender Bewirtung gesorgt.




















