Der TV Homburg steht am Samstag, 25. April, vor der nächsten schweren Aufgabe in der 3. Handball-Bundesliga Südwest. Die Mannschaft von Trainer Pedro Vieira tritt auswärts bei der HSG Rodgau Nieder-Roden an, Anwurf ist um 19.30 Uhr in der Rodaustrom-Sportarena.
Die Ausgangslage ist klar verteilt: Während Rodgau als Tabellensiebter mit 30:24 Punkten im gesicherten Mittelfeld steht, rangiert der TV Homburg mit 6:48 Zählern auf Platz 16. Auch der direkte Vergleich der Statistiken spricht für die Gastgeber, die bislang deutlich mehr Tore erzielt und gleichzeitig weniger Gegentreffer kassiert haben.
Für designierter Absteiger geht es für den TV Homburg vor allem darum, nach der deutlichen 21:46-Niederlage gegen den TV Gelnhausen ein anderes Gesicht zu zeigen. In dieser Partie hatte Homburg früh den Anschluss verloren und konnte dem Tempo des Gegners über weite Strecken nicht folgen. Vor allem im Spielaufbau und in der Defensive fehlte die nötige Stabilität, was sich letztlich auch im klaren Endergebnis widerspiegelte.
Trotz der sportlich schwierigen Situation gab es unter der Woche eine wichtige Personalentscheidung: Jan-Philipp Valda hat seinen Vertrag beim TV Homburg um zwei Jahre verlängert. Der Rückraumspieler, der erst zur laufenden Saison nach Homburg gekommen war, hat sich schnell zu einer festen Größe entwickelt – sowohl auf dem Feld als auch im Umfeld des Vereins. „Wir sind sehr froh, dass er sich nach seiner Verletzung gut erholt hat, wieder voll Gas geben kann und den Honigdachsen treu bleibt!“, hieß es von Vereinsseite.
Für das Spiel in Rodgau wird es darauf ankommen, über eine stabile Defensive ins Spiel zu finden und die einfachen Fehler zu reduzieren. Gegen einen eingespielten Gegner braucht es eine konzentrierte Leistung über 60 Minuten – mit dem Ziel, konkurrenzfähig zu bleiben und sich für den Aufwand im besten Fall auch zu belohnen.





















