Verkehrsministerin Anke Rehlinger besuchte das Gymnasium am Stefansberg in Merzig. - Foto: MWAEV

71 Schulen, 4.613 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, 617.000 Kilometer – das ist die Bilanz der diesjährigen Kampagne Schulradeln Saar, die Schwesterkampagne der landesweiten Ausgabe der Aktion Stadtradeln Saar. Zusammen schafften es die Radler, zumeist Schüler und Lehrer, aber auch Angestellte im Schuldienst sowie Eltern und Angehörige, mit ihrem großen Engagement im Sattel rund 90.700 kg CO2  zu vermeiden.

Für Wirtschafts- und Verkehrsministerin Anke Rehlinger ein „großartiges Signal für den Radverkehr im Saarland und auch Beweis dafür, dass das Thema Radfahren immer mehr an Bedeutung gewinnt. Dass gerade die Schulen so engagiert dabei sind, ist mir besonders wichtig, denn gerade Kinder und Jugendliche brauchen Praxiserfahrung, damit sie sicher auf dem Rad unterwegs sind. Durch Schulradeln sammeln sie nicht nur Erfahrung auf dem Fahrrad, sondern leisten schon ganz früh einen tollen Beitrag zum Klimaschutz. Umso schöner ist es, wenn sie die Begeisterung am Radfahren beibehalten. Und genau das wollen wir mit Schulradeln erreichen.“

Schulradeln gibt es im Saarland seit 2019. 13 Grundschulen, 54 weiterführende Schulen und 5 Förderschulen beteiligten sich, darunter auch das Gymnasium am Stefansberg in Merzig und die Grundschule Wahlen. Das Gymnasium am Stefansberg hatte mit vielen Einreichungen am Ideenwettbewerb teilgenommen, den das Wirtschaftsministerium im Rahmen von Schulraden Saar auslobt. Auch aus der Grundschule Wahlen gab es eine Einreichung. Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger war in beiden Schulen zu Gast, um die Gewinner des Ideenwettbewerbs zu prämieren und die Ergebnisse von Schulradeln zu verkünden.

Im Gymnasium am Stefansberg war die Freude besonders groß: In der Kategorie ‚Fahrradaktivste weiterführende Schule‘ schafften es die Schüler mit rund 46 geradelten Kilometern pro Kopf auf Platz zwei. Darüber hinaus durften sich zwei Schülerinnen über eine Auszeichnung für ihre Einreichung beim Ideenwettbewerb freuen. Rehlinger überreichte daher bei ihrem Besuch nicht nur einen Scheck über 1.250 Euro für die Schule, sondern auch jeweils einen Fahrradrucksack samt Reflektoren, Trinkflasche und Fahrradschloss an die Gewinnerinnen Aurora Caputo und Leonie Schiffmann für ihre gelungenen Ideen. Für das große Engagement rund um das Radfahren gab es für das Gymnasium, das sich seit dem Start der Kampagne an Schulradeln beteiligt, außerdem eine Sonderprämierung in Höhe von 300 Euro.

Im Anschluss besuchte die Verkehrsministerin die Gewinner des Ideenwettbewerbs an der Grundschule Wahlen. Hier freuten sich Merlin Dürr und die Geschwister Elina und Sören Müller über die Auszeichnung für ihre gemeinsame Einreichung zum Ideenwettbewerb. Sie bewarben sich mit ihrem Fahrradschultaxi, das die Schüler zur Schule bringt – und so das ganze Jahr über einen Beitrag zu mehr Radverkehr und Klimaschutz leistet. Auch für sie gab es Fahrradrucksäcke samt praktischem Zubehör fürs Rad.

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