Der Homburger Freiheitsbrunnen Foto: Martin Baus
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Im Saarpfalz-Kreis startet in diesem Jahr eine neue Runde für Projekte, die sich mit Demokratie, Respekt und Zusammenhalt beschäftigen. Die „Partnerschaft für Demokratie“ geht 2026 in ihre zweite Förderrunde und eröffnet damit erneut die Möglichkeit, vor Ort Ideen umzusetzen, die das demokratische Miteinander stärken.

Der Landkreis ist seit 2016 Teil des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Über dieses Programm stehen auch im Förderjahr 2026 Mittel zur Verfügung, um Engagement zu unterstützen, Präventions- und Aufklärungsarbeit zu leisten und Strukturen aufzubauen, die sich dauerhaft mit demokratiegefährdenden Tendenzen auseinandersetzen. Im Mittelpunkt steht dabei das enge und verlässliche Zusammenwirken der verschiedenen Akteure im Saarpfalz-Kreis.

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Antragsberechtigt sind gemeinnützige Träger, die gemeinsam mit Bürgern aus dem Saarpfalz-Kreis Projekte zur Demokratieförderung, zur Extremismusprävention oder zu interkulturellen Begegnungen planen und umsetzen möchten. Wer ein Vorhaben entwickeln will, kann sich dabei Unterstützung holen: Die Koordinierungs- und Fachstelle im Adolf-Bender-Zentrum in St. Wendel begleitet Interessierte beratend durch den gesamten Prozess der Projektplanung und -durchführung.

Landrat Frank John betont die Bedeutung des Programms für das gesellschaftliche Miteinander im Kreis. „Unsere Gesellschaft lebt von dem kontinuierlichen Einsatz füreinander, gegenseitigem Respekt und vielschichtiger Beteiligung. Diese Aspekte unterstützen wir durch die ‚Partnerschaft für Demokratie‘, die grundlegend Räume öffnet für ein demokratisches Werteverständnis“, erklärte John und lädt damit ausdrücklich zur Beteiligung an der neuen Förderrunde ein.

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Über die eingehenden Projektanträge entscheidet ein Begleitausschuss, der mehrheitlich mit Vertretern aus der Zivilgesellschaft besetzt ist. Für das Förderjahr 2026 können Anträge bis zum 27. Februar 2026 eingereicht werden. Die dafür notwendigen Unterlagen sind beim federführenden Amt des Saarpfalz-Kreises oder bei der Koordinierungs- und Fachstelle im Adolf-Bender-Zentrum erhältlich.

Als federführendes Amt fungiert das Kreisjugendamt des Saarpfalz-Kreises. Ansprechpartner ist dort Ralf Dittgen, Am Forum 1, 66424 Homburg, Tel. 06841 104-8111, E-Mail: ralf.dittgen [at] saarpfalz-kreis.de. Die Koordinierungs- und Fachstelle ist beim Adolf-Bender-Zentrum e. V. in 66606 St. Wendel angesiedelt. Kontakt dort: Johannes Breit, Tel. 06851 808279-2, E-Mail: johannes.breit [at] adolf-bender.de.

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Alle Bürger des Saarpfalz-Kreises können sich im Rahmen der „Partnerschaft für Demokratie“ einbringen, Ideen formulieren, an Fortbildungen teilnehmen und die Weiterentwicklung des Projekts konstruktiv und kritisch begleiten. Weitere Informationen zum Bundesprogramm „Demokratie leben!“ und zum Gesamtprojekt sind online unter www.demokratie-leben.de zu finden.

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