Zum 1. April 2019 wurde das Medizinische Versorgungszentrum um eine Nebenbetriebsstätte am Standort Saarbrücken, Stadtteil Rotenbühl, erweitert. Um die Präsenz von Fachärzten auch  im ländlichen Raum zu stärken, stellten der Landrat und Thorsten Eich ein weiteres MVZ im Bereich Gersheim oder Mandelbachtal in Aussicht: „Es ist uns ein Anliegen, mit der Expertise des Kreiskrankenhauses unmittelbar vor Ort zu sein. Nähe schafft Vertrauen. Wir helfen der Bevölkerung im südlichen Saarpfalz-Kreis, in dem wir ihr ein gutes Stück entgegenkommen.“

Im Zuge des stetigen Ausbaus des Krankenhaus- und Gesundheitsstandortes St. Ingbert haben nun auch die Baumaßnahmen zur Errichtung einer Facharztpraxis für Radiologie begonnen. Die Radiologiepraxis entsteht in den Räumlichkeiten des ehemaligen Verwaltungsgebäudes, welches sich direkt neben dem Haupteingang des Krankenhauses befindet.

„Die Bürgerinnen und Bürger der Region werden zukünftig von einem ganzheitlichen Versorgungskonzept mit kürzeren Wartezeiten und der Vermeidung von Doppeluntersuchungen profitieren. Die Radiologie bringt einen extremen Mehrwert für das Kreiskrankenhaus. Ich bin sehr froh, dass unser langjähriger Kooperationspartner, die Xcare-Gruppe, ihr Engagement am Krankenhausstandort verstärkt“, betont Thorsten Eich. Er und der Landrat dankten Dr. Christoph Buntru, dem Geschäftsführer der Gruppe, ausdrücklich für die positive Standortentscheidung.  

So wird zukünftig erstmalig ein Magnetresonanztomograph (MRT) zur Verfügung stehen, mit dem radiologische Untersuchungen auf dem modernsten wissenschaftlichen Stand in Medizin und Technik durchgeführt werden. Die Gesamtmaßnahme zur Errichtung und Inbetriebnahme der radiologischen Facharztpraxis umfasst ein Investitionsvolumen in Höhe von rund 2,6 Millionen Euro, wobei auf das MRT-Gerät und die dazugehörige medizintechnische Ausstattung rund 1,3 Millionen Euro entfallen. Zum sicheren Betrieb des MRT werden die Stadtwerke St. Ingbert in unmittelbarer Nähe zur Praxis eine neue Trafostation errichten.

„Es sind in den vergangenen drei Jahren die richtigen unternehmerischen Entscheidungen am Kreiskrankenhaus getroffen worden. Das Klima stimmt“, resümierte der Landrat abschließend.

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