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06„Wir müssen schneller werden bei der Umsetzung der Präventionsgesetze in den Lebenswelten und die gute Netzwerkstruktur des Landes nutzen, verstärkt finanzielle Mittel der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) ins Saarland zu bringen“, so Gesundheitsstaatssekretär Stephan Kolling anlässlich der zweiten Präventionskonferenz in Sulzbach. „Prävention ist das Gesundheitsprojekt der Zukunft, wir müssen beginnen, in allen Lebenswelten von Schule, Arbeit, Familie, Alter und Freizeit abgestimmte und gemeinsame Projekte auf die Beine zu stellen“. 

Im Jahr 2015 wurde das Präventionsgesetz mit den dazugehörigen Landesrahmenvereinbarungen verabschiedet. „Über 30 Mio. Euro zahlen die Krankenkassen für ihre Versicherten in die BZgA, viele diese Präventionsgelder sind aber nicht abgerufen und werden benötigt. Wir sind im Saarland bereit, mit unseren Strukturen gute Projekte umzusetzen. Mit dem Eckpunktepapier, das von allen Partnern bei der Präventionskonferenz verabschiedet wurde, schaffen wir den notwendigen Rahmen für gute Prävention. Unser gemeinsames Anliegen ist es, Präventionsland zu werden“.

Ziel der Landespräventionskonferenz ist der Austausch über gemeinsame Gesundheitsförderungs- und Präventionsprojekte und deren Evaluation. Gleichzeitig sollen aber auch neue Impulse gesetzt und etwaiger Handlungsbedarf aufgedeckt werden. In seiner Begrüßungsrede betonte Staatssekretär Stephan Kolling die Wichtigkeit der Prävention und Gesundheitsförderung im Saarland und insbesondere der Sensibilisierung für Diabetes mellitus Typ 2, Adipositas, Suchtproblematiken, Krebs und Herzkreislauf-Erkrankungen.

Er stellt fest: „All diesen Krankheitsbildern müssen wir interdisziplinär und saarlandweit begegnen.“ Als Beispiel nennt er eine erste landesweite Präventionskampagne, die das Gesundheitsministerium bereits im Oktober 2018 gestartet hatte: „Mit der HerzSchlag-Kampagne wollen wir die Saarländerinnen und Saarländer für die Krankheitsbilder Herzinfarkt und Schlaganfall, mit den uns allen bekannten Folgen, sensibilisieren. Mittlerweile führt PuGiS die die Präventionskampagne in unserem Sinne weiter.“

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