Die örtlichen SPD-Landtagsabgeordneten Margriet Zieder-Ripplinger und Christiane Blatt befürworten das Projekt NATURA 2000 im Warndt, nehmen aber auch die Bedenken der Bürgerinnen und Bürger ernst:

„Naturschutz und Freizeitnutzung des Waldes schließen sich keinesfalls aus! Selbstverständlich muss auch den Bedenken der Bürgerinnen und Bürger Rechnung getragen werden und diese bei der endgültigen Formulierung der Rechtsverordnung berücksichtigt werden. Die Menschen im Warndt lieben ihre Natur und sind mit diesem Wald tief verbunden. Insbesondere durch das Umweltministerium werden die Bürgerinnen und Bürger über das Projekt NATURA 2000 informiert und dort werden ihre Bedenken und Ängste auch ernst genommen.

Am Samstag können die Bürgerinnen und Bürger mit Umweltminister Reinhold Jost wandern und ihre Fragen zum neuen Naturschutzgebiet vorbringen. Der Warndt-Wald gehört neben der Grenzlage und dem Bergbau zu den wichtigsten touristischen Merkmalen unserer Region. Nach dem Ende des Bergbaus wird der Tourismus für den Warndt der entscheidende Wirtschaftsfaktor sein. Das neue Naturschutzgebiet wird in Zukunft dabei helfen. Es wertet den Wald nochmal auf und sensibilisiert die Bürgerinnen und Bürger weiter für den Zugang zur Natur!“

Margriet Zieder-Ripplinger wird als örtliche Abgeordnete bei der Wanderung dabei sein und für Gespräche zur Verfügung stehen.

Hintergrund:
Natura 2000 ist eine europäische Naturschutzkonzeption auf Grundlage der  EG-Vogelschutzrichtlinie aus dem Jahr 1979 und der FFH-Richtlinie (Fauna = Tierwelt, Flora = Pflanzenwelt, Habitat = Lebensraum) aus dem Jahr 1992. Das Ziel der Staaten der Europäischen Union ist damit die Erhaltung der biologischen Vielfalt in Europa und der Aufbau eines zusammenhängenden Netzes europäischer Schutzgebiete.

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