Eines der ältesten Brückenbauwerke des Saarlandes geht vom Verkehrsnetz: Die Grumbachtalbrücke im Zuge der A6 wird durch einen Neubau ersetzt. Gemeinsam mit Birgitta Worringen, Unterabteilungsleiterin im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, setzte Wirtschafts- und Verkehrsministerin Anke Rehlinger am Donnerstag, 5. September, den Spatenstich zum Start der Baumaßnahme. 

„Als die Grumbachtalbrücke 1961 errichtet wurde, war das Verkehrsaufkommen noch deutlich geringer als heute. In den vergangenen sechzig Jahren ist mit der Zahl der Kraftfahrzeuge in Deutschland auch die Verkehrsbelastung erheblich gestiegen“, erläuterte die Ministerin. Sie liege weit über dem in den 60er Jahren prognostizierten Aufkommen und sei ein wachsendes Problem für die Autobahnen aus den 60er, aber auch aus den 70er Jahren.

„Gerade die Brücken sind von der massiven Zunahme des Schwerverkehrs, von Überladungen und der wachsenden Zahl von Sondertransporten betroffen. Der Neubau der Grumbachtalbrücke wird den neusten Richtlinien und Vorschriften ebenso gerecht wie der künftigen Verkehrsbelastung – so kommen die Saarländerinnen und Saarländer sicher über diese Hauptverkehrsachse in unserer Region.“

Die 326 Meter lange Stahlverbundbrücke zwischen den Anschlussstellen Fechingen und St. Ingbert-West wird täglich von ca. 41.600 Fahrzeugen genutzt und hat ihre Alters- und Belastungsgrenze erreicht. Bei einer Bauwerksprüfung wurden im Dezember 2010 Schäden im Bereich der Stahlhauptträger des Überbaus festgestellt.

Als Sofortmaßnahme wurde die Verkehrsführung zur Entlastung des Stahlrandträgers geändert und eine Geschwindigkeitsbeschränkung angeordnet. Bei weiteren Schweißarbeiten während der Prüfung einer Bestandserneuerung wurden metallurgische Schwächen festgestellt, die einen Ersatzneubau zwingend notwendig machten. 

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