HOMBURG1 | SAARLAND NACHRICHTEN

Die Europabevollmächtigte der saarländischen Landesregierung, Helma Kuhn-Theis, tritt seit Jahren für eine Stärkung der Sicherheit in Grenzregionen ein. „Auch der belgische Innenminister und stellvertretende Ministerpräsident Jan Jambon sieht hier Handlungsbedarf“, teilte Helma Kuhn-Theis am Dienstag (29.11.2016) mit.

Während Täter im Grenzraum zunehmend schneller, mobiler und flexibler werden, stehen die Polizeien vor Ort häufig vor rechtlichen Hürden, die das Mithalten mit der Geschwindigkeit der Täter erschweren. Zwar existieren Verträge zwischen den EU-Nachbarn, letztlich aber nutzen beispielsweise Einbrecherbanden gerade die Grenzregionen gerne, um unmittelbar nach der Tat im Nachbarland abzutauchen, wodurch sie sich einen nicht unerheblichen Vorsprung verschaffen.
Helma Kuhn-Theis traf zu Beratungen über dieses Thema den belgischen Innenminister und stellvertretenden Ministerpräsidenten Jan Jambon in Brüssel. In gleicher Angelegenheit hatte sie bereits mit Monsieur Général de division Thibault Morterol und Lieutenant-Colonel Christophe Nied aus Frankreich, mit Etienne Schneider, Minister für Innere Sicherheit und Tourismus aus Luxemburg, Staatssekretär Günter Kern aus Rheinland-Pfalz sowie Pierre Gaudin, secrétaire général de la préfecture du Var und der deutschen Innenstaatssekretärin Dr. Emily Haber in Berlin gesprochen. Helma Kuhn-Theis: „Alle Gesprächspartner sehen weiteren Optimierungsbedarf in der Zusammenarbeit und wollen gemeinsam die Sicherheit in Grenzregionen verbessern“. Dies sei das klare Signal aller Gespräche gewesen. Erste Ergebnisse der Bemühungen sollen nach einem gemeinsamen Treffen aller im Frühjahr vorgestellt werden.
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