Symbolbild

In Australien ist es gelungen, die Zahl der Fälle von Gebärmutterhalskrebs aufgrund gezielter Durchimpfung zu senken; 2020 soll diese Krebsart dort eliminiert sein. Die preventa-Stiftung und die IKK Südwest setzen sich gemeinsam für dieses Ziel auch in Deutschland ein. Die IKK Südwest übernimmt seit Anfang 2018 die Impfung für Jungen.

Der alte Menschheitstraum, den Krebs besiegen zu können, könnte im Fall des Gebärmutterhalskrebses Wirklichkeit werden. Zumindest, wenn man in Australien lebt. Australische Wissenschaftler berichten, dass es in Australien gelingen kann, diese Krebsart bis 2020 zu eliminieren (The Lancet, 02.10.2018).Der Schlüssel hierzu ist die Impfung gegen Humane Papillomviren (HPV), die diesen Krebs verursachen. Mit Hilfe dieser wirksamen und bewährten Impfung ist es in Australien gelungen, die Zahl der Erkrankungen drastisch zu senken und bis 2020 statistisch auszurotten.

In Deutschland gibt es jedes Jahr 4.540 Neuerkrankungen. Die Ursache liegt laut Dr. Claus Köster in einer mangelhaften Aufklärung und einer damit verbundenen viel zu geringen Impfrate in Deutschland. Während in Australien über 80 Prozent der 12-jährigen Mädchen und mehr als drei Viertel der Jungen geimpft sind, sind es in Deutschland gerade einmal 31 % der 15-jährigen Mädchen und nahezu null Prozent der Jungen.

Dr. Köster, der sich mit der Gründung der preventa Stiftung die Ausrottung von HPV-induzierten Krebserkrankungen zum Ziel gesetzt hat, arbeitet erfolgreich an der Erhöhung der Quoten durch einen vereinfachten Zugang zu HPV-Impfungen in Schulen.

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