HOMBURG1 Nachrichten aus dem Saarland für Homburg und den Saarpfalz-Kreis
HOMBURG1 | Nachrichten aus dem Saarland für Homburg und den Saarpfalz-Kreis

DIE LINKE im Saarländischen Landtag kritisiert die unklare Haltung der Landesregierung zur Zukunft der Krankenaus-Standorte Wadern und Dillingen. Die gesundheitspolitische Sprecherin der Linksfraktion und Landesvorsitzende der Saar-Linken Astrid Schramm:

„Die Ministerpräsidentin erklärt, sie habe ‚ massives Misstrauen in die weiteren Planungen der Marienhaus GmbH’, viele Saarländerinnen und Saarländer haben aber massives Misstrauen in die von ihr geführte Landesregierung, weil sie zur Zukunft der Krankenhäuser im Land nicht eindeutig Farbe bekennt. Die Ministerpräsidentin lässt offen, ob das Land seinen Antrag auf eine Millionen-Förderung für die Schließung des Krankenhauses Wadern aufrechterhält  oder nach einer Bewilligung wieder zurückzieht.

Sie fragt sich, ob die Planungen der Marienhaus GmbH, etwa bezüglich des Standorts Losheim, langfristig Bestand haben. Gleiches gilt für das Klinikum Saarlouis/Dillingen, wo unklar ist, ob die finanzielle Unterstützung für die Schließung des Standortes Dillingen oder für die Schließung einzelner Stationen beantragt worden ist. Völlig offen lässt die Ministerpräsidentin, was sie und ihre Landesregierung bezüglich der Gesundheitsversorgung im Saarland wollen. Dabei ist das Land hier in der Pflicht. Die Sicherstellung einer guten Gesundheitsversorgung ist eine öffentliche Aufgabe.

Die Ministerpräsidentin kann sich nicht länger hinter den privaten Anbietern und deren wirtschaftlichen Interessen wegducken. Wir erwarten nicht zuletzt im neuen Krankenhausplan eine klare Auskunft darüber, wie die Regierung eine wohnortnahe Notfallversorgung und eine ausreichende Versorgung in spezialisierten Kliniken sicherstellen will.“

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