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Laut einer aktuellen Schätzung des Zentrums für Krebsregisterdaten im Robert Koch-Institut werden im Jahr 2016 deutschlandweit fast 500 000 Menschen neu an Krebs erkranken. Im Saarland erkranken derzeit jährlich etwa 6500 Menschen an bösartigen Tumoren und etwa 3200 Saarländerinnen und Saarländer versterben an den Folgen einer Krebserkrankung.

Gesundheitsministerin Monika Bachmann: „ Die Daten unseres saarländischen Krebsregisters zeigen, dass ungefähr jeder dritte Saarländer und jede dritte Saarländerin damit rechnen muss, im Laufe ihres Lebens an Krebs zu erkranken. Als Gesundheitsministerin möchte ich daher auf die Möglichkeiten jeder und jedes Einzelnen zur Vermeidung von Krebserkrankungen  hinweisen und für die Inanspruchnahme von angebotenen Krebsvorsorgeleistungen werben.“

So könne das individuelle Darmkrebsrisiko durch gesunde Ernährung und nur maßvollem Alkoholgenuss deutlich reduziert werden. Durch die Teilnahme an der gesetzlichen Darmkrebsvorsorge könnten darüber hinaus Vorstufen frühzeitig erkannt und eine nachfolgende Krebsentstehung verhindert werden. Die Einwirkung der natürlichen UV-Strahlung des Sonnenlichts und künstlichem UV-Licht im Solarium stelle wiederum den bedeutendsten Risikofaktor für Hautkrebserkrankungen dar. Gesundheitsministerin Bachmann: „Gerade im Hinblick auf die kommende Frühlingszeit und die in den kommenden Monaten zunehmende Intensität des Sonnenlichts appelliere ich zu verantwortungsbewusstem Aufenthalt im Freien.“

Wissenschaftler gehen davon aus, dass etwa ein Drittel aller Krebserkrankungen durch gesundheitsbewusstes Verhalten jeder oder jedes Einzelnen vermieden werden könnte.  „Es ist bekannt, dass bei Männern mindestens 9 von 10, bei Frauen mindestens 6 von 10 Lungenkrebserkrankungen neben unzähligen anderen Krebserkrankungen durch das Rauchen versursacht werden. Nichtrauchen ist hier die beste Prävention“, so Bachmann. „Rund 2000 Krebserkrankungen und damit verbundenes Leid,  körperliche und seelische Beeinträchtigungen, aber auch Ängste im familiären und beruflichen Umfeld der Betroffenen könnten auch in der Saarländischen Bevölkerung durch ein entsprechend gesundheitsbewusstes Verhalten jedes Jahr vermieden werden.“

Mehr Informationen zu Informationskampagnen und Früherkennungsuntersuchungen unterwww.soziales.saarland.de .

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