Foto: Oliver Dietze

Die saarländischen Schulen bekommen zum kommenden Schuljahr spürbaren Zuwachs. Insgesamt 132 Lehrerinnen und Lehrer treten am 1. August ihren Dienst an, ergänzt durch 13 pädagogische Fachkräfte, die in den multiprofessionellen Teams an den Standorten mitwirken werden. Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot überreichte den Neuen am heutigen Tag persönlich ihre Einstellungsurkunden und hieß sie offiziell im saarländischen Schuldienst willkommen.

Für die Ministerin ist die Entscheidung für das Lehramt mehr als eine berufliche Weichenstellung. „Wer sich für den Lehrerberuf entscheidet, entscheidet sich für einen Beruf, der Spuren hinterlässt“, betonte Streichert-Clivot. Lehrkräfte prägten Lebenswege, eröffneten Perspektiven und gäben jungen Menschen das nötige Rüstzeug für ihren Platz in der Gesellschaft mit. Sie begleiteten Kinder und Jugendliche durch Erfolge und Herausforderungen und würden vielfach zu wichtigen Bezugspersonen.

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Die Verteilung der neuen Kolleginnen und Kollegen zieht sich quer durch alle Schulformen. An den Grundschulen starten 24 Lehrkräfte, die Förderschulen erhalten 17 zusätzliche Pädagoginnen und Pädagogen. Den größten Block bilden mit 38 Personen die Einstellungen an Gemeinschaftsschulen und am Schengen-Lyzeum. An den Gymnasien sowie der Europäischen Schule nehmen 34 Lehrkräfte ihren Dienst auf, an den Beruflichen Schulen sind es 19.

Eine kleine Premiere bringt dieser Einstellungstermin ebenfalls mit sich. Unter den Neuen befinden sich die ersten acht Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger, die am 1. Februar 2025 ihren Vorbereitungsdienst angetreten hatten. Sie werden künftig in der Sonderpädagogik sowie in den Fächern Bildende Kunst und Musik unterrichten. Hinzu kommen vier weitere Quereinsteigende, die über den bereits etablierten Weg in den Dienst an Beruflichen Schulen wechseln.

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Für Streichert-Clivot ist das ein Beleg dafür, dass das Saarland mit der Öffnung zusätzlicher Zugangswege zum Lehrerberuf richtig gelegen hat. „Sie bringen ihre fachliche Qualifikation sowie vielfältige Erfahrungen aus anderen beruflichen Bereichen mit“, sagte die Ministerin. Diese unterschiedlichen Blickwinkel bereicherten das Schulleben und setzten neue Impulse für die Schülerinnen und Schüler.

Neben den Lehrkräften gewinnen auch die multiprofessionellen Teams an Personal. Zehn pädagogische Fachkräfte verstärken die Förderschulen, drei weitere die Beruflichen Schulen. Ihr Aufgabenfeld reicht von der individuellen Förderung bis zur sozialpädagogischen Begleitung im Schulalltag. Damit setzt das Bildungsministerium ein Signal, dass guter Unterricht heute auf das Zusammenspiel verschiedener Professionen angewiesen ist – und dass die Schulen im Land genau dieses Zusammenspiel weiter ausbauen.

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