Bild: Staatskanzlei Saarland
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Im dritten Winter seit Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine macht das Saarland erneut deutlich, dass die Unterstützung nicht nachlässt. Mehrere Kliniken im Land haben medizinische Geräte gespendet, die inzwischen in ukrainischen Krankenhäusern im Einsatz sind. Ein Teil der Ausstattung konnte bereits im November vor Ort in Betrieb genommen werden und hilft dort bei der Versorgung Verwundeter.

Ausgangspunkt der aktuellen Lieferung war ein erneuter Sammelaufruf von Ministerpräsidentin Anke Rehlinger. Daraufhin stellten saarländische Krankenhäuser verschiedene medizinische Geräte zur Verfügung, die vor allem für Operationen und die Behandlung Schwerverletzter benötigt werden. Besonders ins Gewicht fällt die Spende der Universitätsklinik des Saarlandes, die zehn komplette Narkosearbeitsplätze abgegeben hat.

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Mit diesen zehn Anästhesieplätzen kann nun in zehn ukrainischen Kliniken die Versorgung im Bereich der Narkose deutlich verbessert werden. Gerade bei schweren Operationen sind moderne Narkosegeräte entscheidend für einen sicheren Verlauf des Eingriffs. Die gespendete Technik soll dazu beitragen, die Behandlungskapazitäten in den betroffenen Häusern zu stabilisieren und die Qualität der medizinischen Versorgung zu erhöhen.

„Das Saarland steht fest an der Seite der Ukraine. Die Hilfe für die Menschen vor Ort ist Ausdruck unserer gelebten Solidarität. Mein besonderer Dank gilt den saarländischen Kliniken, die mit großem Engagement medizinische Geräte zur Verfügung gestellt haben. Diese Unterstützung trägt ganz konkret dazu bei, Verwundete besser zu versorgen und Leben zu retten. Das zeigt eindrucksvoll, wie stark der Zusammenhalt und die Hilfsbereitschaft in unserem Land sind“, so die Ministerpräsidentin.

Die Geräte werden in einer Reihe von Krankenhäusern in verschiedenen Regionen der Ukraine eingesetzt. Dazu gehören das Onufriyivska-Krankenhaus in der Region Kirovohrad, die Ismailiwska städtische zentrale Klinik in Ismail in der Region Odesa, das Zentrale Stadtkrankenhaus des Stadtrats Riwne sowie das Kreiskrankenhaus der Siedlungsratsgemeinde Torczyn. Weitere Empfänger sind die Lyubeschiwska Multidisziplinäre Klinik des Gemeinderats Lyubeschiw, das städtische Klinikum Nr. 30 des Stadtrats Kharkiv, das Kremenezker Stützpunktkrankenhaus, das städtische Klinische Krankenhaus Nr. 1 in Iwano-Frankiwsk und das Nadwirna zentrale Kreiskrankenhaus des Rayons Nadwirna in der Region Iwano-Frankiwsk.

Neben den Krankenhäusern profitiert auch die Petro-Mohyla-Schwarzmeer-Universität in Mykolaiv von der Hilfsaktion. Die Hochschule, eine der führenden Universitäten im Süden der Ukraine, hat ein dringend benötigtes Anästhesiegerät erhalten. Trotz des Krieges und der teilweisen Zerstörung der Universitätsgebäude läuft der Lehrbetrieb dort weiter. Besonders wichtig ist dabei das Medizinische Institut der Universität, das unter schwierigen Bedingungen weiterhin angehende Ärztinnen und Ärzte ausbildet.

Die aktuelle Lieferung knüpft an frühere Hilfsaktionen aus dem Saarland an. Bereits im September 2024 war ein Transport mit Notstromaggregaten und weiteren medizinischen Hilfsgeräten in die Ukraine gestartet. Organisiert wurden beide Hilfstransporte vom Verein Ukraine Freunde Saar e.V., finanziell unterstützt wurden sie von der Staatskanzlei des Saarlandes. So setzt das Land seine kontinuierliche Hilfe für die medizinische Versorgung in der Ukraine fort.

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Die jetzt gemeldeten Lieferungen wurden am 22.12.2025 offiziell bekanntgegeben. Sie stehen stellvertretend für zahlreiche Initiativen aus dem Saarland, die seit Beginn des Krieges auf unterschiedliche Weise Unterstützung leisten – von technischer Ausstattung über medizinische Hilfe bis hin zu langfristig angelegten Partnerschaften mit Einrichtungen in der Ukraine.

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