Symbolbild

Am Sonntag, 07.03.2021, 11:18, wird die Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt von einem Zeugen wegen potenzieller Verstöße gegen das Tierschutzgesetz in Kenntnis gesetzt. Dem Zeugen war am Morgen im Bereich „Am Großen Hohlweg“ in Saarbrücken sein Hund auf ein Grundstück entlaufen. Hier hörte er aus einem Wochenendhaus ein klägliches Schreien mehrerer Katzen. Zudem konnte er einen starken Verwesungsgeruch vernehmen. Der Zeuge informierte anschließend den Tiernotruf des Saarlandes und die Polizei. Die Beamten konnten die Mitteilung bestätigen und fanden ein völlig vermülltes Grundstück um das Gartenhaus vor.

Durch die Berufsfeuerwehr wurde das Gebäude anschließend gewaltsam geöffnet, wobei die erste Sichtung auf eine große Anzahl toter und lebender, offensichtlich verwahrloster Katzen schließen ließ. Das zuständige Landesamt für Verbraucherschutz sowie weitere Mitarbeiter des Bertha-Bruch-Tierheims wurden informiert. Bis jetzt konnten 32 lebende verwahrloste Katzen eingefangen und ins Tierheim verbracht werden. Im Gebäude befanden sich zudem mehrere verendete Katzen sowie nach erster Sichtung ca. 150 bis 200 Tierkadaver in Müllsäcken. Die Entsorgung der Tierkadaver gestaltete sich derart umfangreich, dass sie heute fortgesetzt wird. Strafanzeigen nach dem Tierschutzgesetz wurden gegen die 73-jährige Inhaberin der Gartenlaube eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an.

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1 KOMMENTAR

  1. Zuvor habe ich davon gehört in einer Facebook Gruppe wurde sich darüber ausgetauscht, jemand soll ein Video gedreht haben vor dem Anwesen. Es dann jemanden gezeigt haben, der es dann auf Facebook veröffentlicht hat, und fragte ob andere das Anwesend kennen. Zuerst war ja im Gespräch es handelt sich um eine illegale Massenzucht, wie man sie aus dem Ausland kennt. Dann kam die 73 Jährige ins Gespräch. Hier wird denke ich noch ermittelt werden müssen.

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