Bild: Thomas Ulrich/ Pixabay

Die Tage des analogen Terminkalenders sind für viele bereits Geschichte. Die meisten Menschen meistern ihren Alltag heute mit technologischen Hilfsmitteln. Das Smartphone mit seinen umfangreichen Funktionalitäten gehört dabei zu den beliebtesten Assistenten im Alltag. Die Einsatzmöglichkeiten, die die Apps und Einstellungen der Minicomputer bieten, haben sich im beruflichen und privaten Umfeld fest etabliert und verändern den Alltag grundlegend. 

Kein Smartphone ohne App

Moderne Smartphones sind regelrechte Alleskönner. Mit den richtigen Einstellungen und Features können sie nahezu jeden Bereich des Alltags begleiten, vom morgendlichen Wecker bis zur Einschlaf-Meditation am Abend. Das Smartphone ist längst über die reinen Möglichkeiten der Kommunikation hinausgewachsen. Wie stark die praktischen Helfer im Alltag zum Einsatz kommen, hängt natürlich vom persönlichen Nutzerverhalten ab und nicht zuletzt auch von den Anwendungen, mit denen das Endgerät ausgestattet wird. 

Apps sind das Lebenselixier eines Smartphones. Betriebssystem und vorinstallierte Apps des Herstellers bilden nur ein Grundgerüst, das der Nutzer nach seinen eigenen Vorstellungen und Ansprüchen ausgestalten kann. Ohne die vielseitigen Anwendungen lässt sich das volle Potenzial eines Smartphones nicht ausschöpfen. Sie lassen die Funktionalität entstehen, die weit über das hinausgeht, was einfache Handys noch vor rund 20 Jahren leisten konnten. 

Die Auswahl an Apps, die ein Nutzer auf seinem Smartphone installiert hat, erlaubt nicht nur Rückschlüsse darauf, wie umfangreich er das Gerät im Alltag nutzt, sondern auch über seine persönlichen Lebensumstände, seine Interessen und vieles mehr. Schließlich haben die App-Stores so viel mehr zu bieten als reine Funktions- oder Organisations-Apps. Mit einem bunten Strauß aus Apps wird jedes Smartphone zum persönlichen Begleiter. 

Diese Apps sind bei Nutzern besonders beliebt

Die Auswahl an Apps, die Nutzer auf ihrem Smartphone installiert haben, ist mindestens so vielfältig wie das Angebot, das in den App-Stores und auf Internetseiten verschiedener Entwickler zu finden ist. Auch wenn die Entscheidung für das App-Repertoire des eigenen Endgerätes eine individuelle Angelegenheit ist, gibt es doch einige Kategorien, aus denen sich die meisten Nutzer mehr oder weniger großzügig bedienen. 

Diese Apps-Kategorien finden sich auf nahezu jedem Smartphone:

1. E-Mail

Anwendungen, die sich mit dem persönlichen E-Mail-Account verknüpfen lassen und es so ermöglichen, auch ohne komplizierten Browser-Login E-Mails zu lesen und zu beantworten, gehören auf nahezu jedes Smartphone. Je nach App lassen sich auch mehrere E-Mail-Accounts verknüpfen, sodass die private und geschäftliche Korrespondenz jederzeit verwaltet werden kann. 

2. Banking

Mobiles Banking gehört zu den praktischsten Errungenschaften unserer Zeit. Banking-Apps geben auch unterwegs volle Kontrolle über die persönlichen Finanzen, geben Einblick in Kontobewegungen und machen Überweisungen und Transaktionen jederzeit möglich. Je nach Finanzdienstleister und gewählter App ist auch das kontaktlose Zahlen so direkt mit dem Smartphone möglich. 

3. Gaming 

Gaming steht insbesondere bei den Nutzungsgewohnheiten der jüngeren Generation auf Platz 1. Viele beliebte Handyspiele werden nicht nur als browserbasierte Version mit Ausrichtung auf mobile Endgeräte zur Verfügung gestellt, sondern auch als eigenständige App, die als native Anwendung meist eine ausgefeiltere Benutzeroberfläche bieten kann. Besonders im Hinblick auf Zahlungstransaktionen bevorzugen Gamer meist die App-Version für ihr Smartphone. Wer sich zum Beispiel in einer Online Casino App mit Nutzer- und Bankdaten registriert hat, kann Transaktionen schneller und sicherer abwickeln als im Browser. Auch für levelbasierte Spiele bieten Apps einige Vorteile. So lässt sich zum Beispiel der aktuelle Spielstand über eine native App meist sicher speichern, zum Beispiel durch eine Verknüpfung mit Facebook oder einem Google-Konto. So gehen Nutzerdaten auch bei Verlust oder Beschädigung des Gerätes nicht verloren. 

4. Streaming

Streaming-Apps wie Netflix oder Spotify bieten die Möglichkeit, bestehende Accounts zu nutzen oder über Familien- oder Gruppen-Accounts von mehreren Endgeräten aus zuzugreifen, zum Beispiel auch über das Smart TV zu Hause. Außerdem lassen sich Streaming-Apps individuell gestalten, zum Beispiel über eine eigene Mediathek, in der beliebte Titel gespeichert und später auch offline genutzt werden können. Streaming-Apps haben vor allem für Viel-Streamer eine Menge zu bieten.

5. Terminkalender

Der Terminkalender macht das Smartphone zum perfekten Begleiter im Alltag. Je nach Anwendung können Termine aus dem E-Mail-Account gleich in den Terminkalender übernommen werden. Auch eine Koppelung mit anderen Nutzern ist möglich. So gibt es zum Beispiel in der Familie oder im Kollegenkreis keine unangenehmen Terminüberschneidungen mehr. Die Erinnerungsfunktion ist für viele Nutzer aus ihrem Smartphone auch nicht mehr wegzudenken. 

6. Chat 

WhatsApp, Telegram und Co. haben die klassische SMS längst abgelöst. Die meisten Nutzer haben mindestens ein Chatprogramm auf ihrem Smartphone installiert, mit dem sie nicht nur Textnachrichten verfassen, sondern auch über Sprachnachrichten und Videochats kommunizieren. 

7. Smart Home

Der Trend geht immer mehr zum Smart Home, das intelligente und energieeffiziente Steuerungen des heimischen Umfelds ermöglicht. Neben Kontrollpanels im Haus erfolgt die Steuerung vielfach auch per Remote über das Smartphone. So lässt sich die Heizung für einen gemütlichen Feierabend bereits im Büro starten und die Kaffeemaschine kann noch im Bett gestartet werden. Auch die Verwaltung und Übermittlung von Verbrauchsdaten, zum Beispiel an den Energielieferanten für die Jahresendabrechnung, ist über moderne Smart Home Apps heute möglich. 

Die Vorteile im App-gesteuerten Alltag

Über Apps lässt sich der Alltag effizient und vielseitig gestalten. Mit der Fitness-App ist Sport zum Beispiel jederzeit und an jedem Ort möglich, auch wenn der Terminkalender eng getaktet ist. In der Küche gibt es größere Vielfalt durch die Organisation der Lieblingsrezepte per App, natürlich direkt gekoppelt an die digitalisierte Einkaufsliste, die sich je nach Anwendung auch direkt an den Lieferservice im Hofladen oder dem Supermarkt übermitteln lässt. Die nahezu unendliche Vielfalt, die App-Stores zu bieten haben, regt auch dazu an, seinen Horizont zu erweitern und vielleicht sogar neue Interessen in den Alltag zu integrieren. 

Wer sich über Apps und persönliche Einstellungen gut vernetzt, kann viel Zeit und geistige Kapazitäten einsparen. Viele Bereiche lassen sich effizienter gestalten, sodass mehr Zeit für angenehme Dinge bleibt. Das gelingt allerdings nur, wenn die Möglichkeiten der Anwendungen optimal ausgeschöpft werden. Dabei helfen individuelle Einstellungen und eine regelmäßige Überprüfung der Funktionalitäten des Smartphones. Wer sich bei der Einrichtung einer App zum Beispiel die Zeit nimmt, ein möglichst umfangreiches Nutzerprofil anzulegen, kann bei späteren Nutzungen auf die hinterlegten Daten zugreifen und muss viele Eingaben nicht erneut machen. 

Die meiste Freude machen Apps, wenn sie durch regelmäßige Updates gepflegt werden. Dasselbe gilt für die zentralen Updates des Browsers und des Betriebssystems. So lassen sich nicht nur Fehlerquellen vermeiden, auch die Sicherheitseinstellungen moderner Endgeräte sind nur ausreichend, wenn sie immer aktuell gehalten werden. 

Damit Apps nicht zur Sicherheitslücke oder zur Phishing-Falle werden, sollten Nutzer außerdem ihre Privatsphäre-Einstellungen im Smartphone regelmäßig überprüfen und gegebenenfalls anpassen. 

Das sind die App-Favoriten in der Region

Zu den beliebtesten Anwendungen gehören auch regionale Angebote, die den Alltag im direkten Umfeld einfacher und angenehmer gestalten. Eine Reservierung im Kino oder im Lieblingsrestaurant, den aktuellen Fahrplan mit Haltestellenauskunft für öffentliche Verkehrsmittel abrufen, Öffnungszeiten und Preise beliebter Freizeitangebote recherchieren, Essen bequem nach Hause bestellen, Ausflugsziele vorgeschlagen bekommen und das Sportangebot inklusive potenzieller Trainingspartner checken, all das ist mit regionalen Apps möglich. 

Auch für einen entspannten und vielseitigen Alltag im Saarland und der näheren Umgebung gibt praktische Anwendungen, die das Smartphone zum mobilen Tourismusexperten machen. Das Internetportal sol.de, ein offizieller Partner von RP Online, hat die absoluten Must-Haves für das Leben im Saarland zusammengestellt. 

Ganz oben auf der Liste steht natürlich die Saarfahrplan-App, die alle Informationen rund um den öffentlichen Personennahverkehr bereithält. In der App sind die Bahn, die Saarbahn, der Bus und sogar das Anruf-Sammel-Taxi gebündelt. Wer lieber mit dem eigenen Fahrzeug unterwegs ist, hat möglicherweise mehr Verwendung für die Blitzer im Saarland-App, die aktuelle Blitzermeldungen direkt auf das Smartphone liefert. 

Ein echtes Highlight ist auch die MenSaar-App, die die tagesaktuellen Gerichte und Menüs für die Mensen in Saarbrücken und Homburg auf dem Schirm hat. Beste Aussichten für ein abwechslungsreiches Wochenende bietet die Saarland Touren-App. Sie greift auf das komplette Programm der Tourismuszentrale Saar zu und stellt neben vielen anderen Ausflugsmöglichkeiten auch die besten Wanderrouten, Motorrad- und Fahrradtouren und Walkingstrecken vor. 

Die Liste der praktischen Apps rund um die Region ließe sich beliebig fortsetzen. Auch für Sportbegeisterte und Gastrofans gibt es natürlich das passende regionale Angebot. Reinschauen lohnt sich. 

Aktuelle Situation steigert das Interesse an App-Lösungen

App-Lösungen etablieren sich in immer größeren Bereichen des täglichen Lebens. Besonders stark gewachsen ist das Interesse an Anwendungen rund um den Bereich Gesundheit, Fitness und Wellness. Sport mit dem Smartphone, digitale Sprechstunden oder die Übermittlung von Testergebnissen per App werden vor allem von der jüngeren Generation umfangreich genutzt. 

Die besondere Situation der vergangenen Monate hat auch den digitalen Angeboten noch einmal besondere Bedeutung verliehen. Neben den Möglichkeiten der virtuellen Freizeitgestaltung waren es besonders Modellprojekte im medizinischen Bereich, die in den Fokus des Interesses gerückt sind. Die Einschränkungen, die die Pandemie mit sich gebracht hat, haben in vielen Bereichen ein Umdenken erforderlich gemacht. Die neuen Wege, die aus der Notwendigkeit heraus entstanden sind, können Menschen im Zeitalter der Digitalisierung auch in Zukunft beschreiten. 

 

Vorheriger ArtikelSt. Ingbert | Autofahrer flüchtet nach Unfall auf A 6
Nächster ArtikelSPD-Fraktion: Öffnung der Hochschulen jetzt vorbereiten

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Bitte kommentieren sie.
Bitte geben sie ihren Namen ein.