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Eine saarländische Initiative, die sich für die Belange der Homburger Palliativstation einsetzt, konnte durch ein ganz besonderes Konzert über 20.000 Euro an Spenden sammeln. Und die Hürden, die sie dafür nehmen musste waren durchaus hoch, denn die Planungen zu diesem anspruchsvollen Konzert wurden durch Corona immer wieder verzögert. Doch die Akteure der Rock Band Purple Haze und die Mitglieder der Zweibrücker Stadtkappelle blieben immer am Ball. Nicht zuletzt auch durch den Journalisten Thomas Füssler, der die Idee hatte dieses Konzert zu ermöglichen.

“Ich hatte mir überlegt was wir außer Fotoshootings und all den anderen Dingen noch machen könnten um Spenden zu sammeln. Als ich beim Osterrock bei einem Konzert der Band Purple Haze auf der Tribüne saß, kam mir die Idee. Brass Musik zusammen mit einer Rockband, das gab es so noch nicht. Dann habe ich Olaf Ehrmanntraut von Purple Haze gefragt was er von dieser Idee hält. Sie konnten sich das sehr gut vorstellen, wie auch die Brass Kappelle der Zweibrücker Stadtkapelle. Aber auch die zahlreichen Sponsoren mussten noch überzeugt werden, wie sich das Ganze anhören würde. Dann ging es in die Planungen die nach 4 Jahren endlich mit einem Konzert in der ausverkauften Zweibrücker Stadthalle ihren Höhepunkt fanden”, erzählt Thomas Füssler.

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Und die Vertreter von „We are one“ hatten noch einen weiteren Scheck über 3680 Euro mit im Gepäck. Dieses Geld kam unter anderem bei einem Shooting auf dem Zweibrücker Flughafen Gelände zusammen, wo mit einer ausrangierten Transall der Bundeswehr ein „pay what you want Shooting“ zu deutsch „zahle was du kannst“ veranstaltet wurde. Das heißt man konnte sich von den Fotografen von „We are one“ vor spektakulärer Kulisse fotografieren lassen und dann das Geld spenden was einem das Shooting wert war. Des weiteren gibt es einen Kalender zu kaufen, dessen Erlös auch in die jährlichen Spenden miteinfließt.

Doch wie kam es überhaupt zur Gründung von „We are one”. Der Vorsitzende Mathias Blum klärt auf: „Ende 2017 kam ich auf die Idee hier für die Palliativstation Spenden zu sammeln. Das Ganze sollte ja eigentlich eine einmalige Aktion werden, aber Thomas Füssler sagte noch zu mir ich solle es mir gut überlegen, denn das wird uns länger begleiten. Er hatte Recht, es begleitet uns länger und es macht großen Spaß. Wir haben jetzt aktuell das Konzert beendet, wir haben auch noch ein paar Sachen vor in der Zukunft, auch wieder mehr mit Fotoshootings, vielleicht auch mit Musik. Wir müssen mal schauen was da noch so kommt. Es ist einfach schön und gibt ein gutes Gefühl etwas Gutes zu tun und deswegen machen wir das.“

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