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Gleich drei Mal mussten die Beamten der Polizei Neunkirchen in der Nacht zu Dienstag zu tierischen Ersuchen ausrücken. Zunächst wurde gegen 20.30 Uhr am Dienstag eine Herde von sieben Alpakas beobachtet, die in Landsweiler unterwegs war. Die alarmierten Beamten konnten die Herde tatsächlich in der Hauptstraße stellen.

Es gelang ihnen schließlich, die Tiere in einem Garten festzuhalten und an ihrem weiteren nächtlichen Spaziergang zu hindern. Wenig später kam auch die Besitzerin der Ausreißer hinzu und brachte die Tiere in ihr Gehege zurück. Wie die Tiere aus ihrem umzäunten Gehege entwicht waren, konnte sich die Besitzerin zunächst nicht erklären.

In der Nacht gegen 0.45 Uhr ging dann eine Mitteilung bei der Polizei ein, wonach auf der B 420 im Ottweiler Stadtteil Fürth ein Känguru auf der Straße herumhüpfen würde. Die eingetroffenen Beamten versuchten zunächst vergeblich, das Tier mit einer Hundefangleine einzufangen. Nachdem das gescheitert war, konnte man das Känguru mit der Hand einfangen.

Mit einer Hundetransportbox wurde es zur Polizeidienststelle verbracht, wo es die Nacht in der Gewahrsamzelle verbrachte, bis es von dem zwischenzeitlich ermittelten Besitzer abgeholt wurde. Der Besitzer muss allerdings die Kosten für die Beseitigung der Spuren übernehmen, die das Tier in der Zelle hinterlassen hat. Gesellschaft bekam es wenig später von einem Waldkauz.

Gegen 2 Uhr war die Meldung eingegangen, dass das Tier auf der B 41 zwischen Neunkirchen und Ottweiler von einem Auto erfasst und verletzt wurde. Der Vogel wirkte benommen, war aber augenscheinlich nicht schwerer verletzt. Nach Rücksprache mit einem vogelkundlichen Fachmann wurde der Kauz ebenfalls in einer Gewahrsamzelle untergebracht. Am Morgen wurde das Tier der Wildtieraufnahmestation zugeführt, von wo Weiteres veranlasst wurde.

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