Hartmut Hoppstädter, Koordinator bei der GFU Berufliche Bildung und Beratung GmbH, sowie der städtische Beigeordnete Guido Freidinger bei der Begrüßung der Kursteilnehmer im Webenheimer Dorfgemeinschaftshaus am 7. September. - Foto: U. Brengel

Auf Initiative der Flüchtlingshilfe und mit Unterstützung der Stadt Blieskastel startete die GFU Berufliche Bildung und Beratung GmbH in der letzten Woche im Dorfgemeinschaftshaus in Webenheim Sprachkurse für ukrainische Flüchtlinge.

Die GFU, ein 1999 gegründeter freier Bildungsträger mit Hauptsitz in Saarlouis und Niederlassungen in Rheinland-Pfalz und Hessen, ist nach der Akkreditierungs-und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung zertifiziert und vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge anerkannter Sprachkursträger. Nach Kursen in Zusammenarbeit mit der VHS Blieskastel und der Gemeinde Gersheim starten nunmehr am 7. September zwei weitere Kurse in Blieskastel. „Nachdem inzwischen über 200 geflüchtete ukrainische Staatsbürger in Blieskastel wohnen sind wir froh, dass es gelungen ist, weitere Sprachkurse in Blieskastel anzubieten. Die Stadtverwaltung stellt dafür in Abstimmung mit dem Ortsvorsteher sehr gerne entsprechende Räumlichkeiten im Dorfgemeinschaftshaus Webenheim zur Verfügung“, so der für Migration zuständige Beigeordnete Guido Freidinger, der aktuell den in Urlaub befindlichen Bürgermeister vertritt. Die beiden Kurse werden mit jeweils 25 Teilnehmenden den Unterricht aufnehmen.

Um weitere Kurse anbieten zu können, werden dringend noch Lehrkräfte gesucht, so die GFU. Man bemühe sich derzeit beispielsweise, im Ruhestand befindliche Lehrkräfte zu reaktivieren. Wer sich dafür interessiere, dürfe sich gerne bei der GFU oder bei der Stadtverwaltung Blieskastel melden.

Bereits 2016 hat die GFU in enger Zusammenarbeit mit dem BAMF, Jobcenter Saar-Pfalz und den Flüchtlingshilfegruppen im Mandelbachtal und Gersheim, sowie der Flüchtlingshilfe Blieskastel mehr als 15 Sprach- und Integrationskurse erfolgreich durchgeführt. Bis 2019 nahmen ca. 250 Flüchtlinge daran teil. Gemäß den Richtlinien des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge muss vor Kursbeginn jeweils der Sprachstand jedes einzelnen Teilnehmers ermittelt und die Zulassung zum Sprachkurs beantragt werden. (ub)

Kontakt für interessierte Lehrkräfte: GFU Berufliche Bildung und Beratung GmbH, Güterbahnhofstraße 17a – 19, 66740 Saarlouis, Telefon: 0 68 31 / 953-105, Homepage: www.gfu.com.

 

FOTO: Hartmut Hoppstädter, Koordinator bei der GFU Berufliche Bildung und Beratung GmbH, sowie der städtische Beigeordnete Guido Freidinger bei der Begrüßung der Kursteilnehmer im Webenheimer Dorfgemeinschaftshaus am 7. September. (Foto: U. Brengel)

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