Zwanzig neue Gesichter, ein gemeinsamer Start: Die Stadtverwaltung Homburg hat mit Beginn des neuen Ausbildungsjahres kräftig Zuwachs bekommen. Vier Auszubildende und 16 Jahrespraktikantinnen und Jahrespraktikanten haben ihren beruflichen Weg im Rathaus aufgenommen. Oberbürgermeister Michael Forster empfing die jungen Kräfte gemeinsam mit Bürgermeister Manfred Rippel, dem hauptamtlichen Beigeordneten Philipp Scheidweiler und den leitenden Vertreterinnen und Vertretern der Verwaltung.
„Ich freue mich sehr, dass Sie sich entschieden haben, Ihre Ausbildung beziehungsweise Ihr Jahrespraktikum bei der Stadt Homburg zu beginnen“, so Forster bei der Begrüßung. Der Start markiere für die Nachwuchskräfte einen neuen Lebensabschnitt, für die Verwaltung sei es zugleich ein wichtiges Signal: „Für uns ist es wichtig, engagierte junge Menschen für den öffentlichen Dienst zu gewinnen.“
Die vier neuen Auszubildenden zur Verwaltungsfachangestellten beziehungsweise zum Verwaltungsfachangestellten sind Jana Hecht, David Rolheiser, Camilla Clemens und Emely Gangloff. In den kommenden Jahren durchlaufen sie die unterschiedlichen Bereiche einer modernen Kommunalverwaltung und lernen deren vielfältige Aufgaben aus erster Hand kennen.
Parallel dazu absolvieren 16 Jahrespraktikantinnen und Jahrespraktikanten ein ganzes Jahr in verschiedenen Ämtern und Abteilungen. Sie begleiten den Arbeitsalltag ihrer Teams und sammeln dabei praktische Erfahrung. Zu ihnen zählen Erblin Berisha, Anna Degen, Melena Sophie Flaum, Edwin Funk, Nika Goman, Sahaiba Haidari, Mahdi Hamad, Elanaz Kilic, Ismail Komarov, Yeliz Sahin, Jasmin Scherne, Alisa Sitzer, Jonas Wieczorek, Jannik Wildermann und Noah Zich.
Forster nutzte den Anlass, um die Bedeutung des Nachwuchses für die Zukunft der Verwaltung zu unterstreichen. Weil in den kommenden Jahren viele Beschäftigte altersbedingt ausscheiden, setzt die Stadt darauf, frühzeitig junge Menschen zu gewinnen und ihnen berufliche Perspektiven aufzuzeigen. „Wir möchten Ihnen nicht nur einen Einblick in die Arbeit einer Verwaltung geben, sondern Sie auch dafür gewinnen, langfristig Teil unseres Teams zu werden“, sagte der Oberbürgermeister.
Dass ihnen dabei niemand allein gelassen werde, machte Forster ausdrücklich deutlich. „Scheuen Sie sich nicht, Fragen zu stellen oder auf Ihre Kolleginnen und Kollegen zuzugehen“, betonte er und verwies auf die Unterstützung durch Fachämter, Personalabteilung und Ausbildungsleitung.
Wie weit ein solcher Einstieg tragen kann, zeigt der Werdegang von Philipp Scheidweiler selbst. Der hauptamtliche Beigeordnete begann seine Laufbahn einst mit einem Jahrespraktikum bei der Stadt Homburg, absolvierte anschließend eine Ausbildung und arbeitete sich über weitere Stationen bis in die Verwaltungsspitze vor. Nach den Grußworten von Bürgermeister Rippel ermutigte er die jungen Leute, die verschiedenen Bereiche aktiv zu erkunden.
Im Anschluss stellten sich zahlreiche Amts- und Abteilungsleiterinnen und -leiter persönlich vor und gaben Einblicke in ihre Arbeitsfelder. Schnell wurde deutlich, wie breit das Spektrum einer Stadtverwaltung reicht: von Bürgerdiensten über Kultur, Soziales und Stadtentwicklung bis hin zu Finanzen und Personal. Für die Neuen war es zugleich eine Gelegenheit, künftige Ansprechpartner kennenzulernen und erste Kontakte zu knüpfen.
Zum Abschluss erhielt jede Nachwuchskraft ein Willkommenspaket. Darin fanden sich eine Begrüßungsmappe mit allen wichtigen Informationen für den Einstieg sowie ein schwarzer Trinkbecher mit dem Wappen der Stadt Homburg – praktisch für den Arbeitsalltag und ein sichtbares Zeichen der Verbundenheit mit dem neuen Arbeitgeber.

















